Albert Berneis

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Albert Berneis (geb. 16. Juni 1853 in Fürth; gest. 3. September 1924 in Mammern) war ein Fürther Schuhfabrikant.

Leben

Albert Berneis' Mutter Fanny, geb. Ochs, hatte bereits fünf Kinder aus erster Ehe mit dem Fürther Kurz- und Manufakturwarenhändlers Moses Dinkelsbühler, als sie nach dessen Tod 1851 den Niederstettener Bärmann Berneis heiratete. [1] Dieser übernahm das Geschäft seiner Frau und baute es in den folgenden Jahren zu einem Großhandel aus. Am 16. Juni 1853 wurde dann Albert Berneis als erstes von drei Kindern in Fürth geboren. Nach dem Abschluss an der Königlichen Gewerb- und Handelsschule in Fürth stieg er zunächst in die elterliche Kurz- und Manufakturwarenhandlung en gros et en détail B. Berneis ein, die er nach dem Tod des Vaters 1873 zusammen mit seiner Mutter und seinem Bruder Louis Berneis leitete. 1875 gründeten die beiden Brüder die Filzschuhfabrik B. Berneis, die späteren Vereinigten Schuhfabriken Berneis-Wessels AG. Am 18. September 1882 heiratete er in Fürth Betty Neubauer (1862 - 1935), Tochter des Fürther Fabrikanten Max Neubauer (1808 - 1904) und seiner Frau Sahra Neubauer, geb. Benda (1827 - ). Das Paar bezog eine Wohnung in der Luisenstraße. Am 9. Mai 1883 wurde der Sohn Benno, 5 Jahre darauf am 22. August 1888 die Tochter Frida geboren. 1890 erfolgte der Umzug nach Nürnberg. 1892 fusionierte die Schuhfabrik B. Berneis zusammen mit der Nürnberger Schuhfabrik Max Brust zu den Vereinigten Fränkischen Schuhfabriken vorm. Max Brust vorm. B. Berneis AG. Albert Berneis bleib weiterhin als Direktor und Mitglied des Aufsichtsrats in dem Unternehmen tätig. Ab etwa 1910 wohnte das Ehepaar Berneis in der Nähe der beiden Kinder in einem repräsentativen Appartement am Kurfürstendamm 62 in Berlin. Im Oktober 1918 bezogen sie eine Villa in der Romanstraße 23 im Münchner Stadtteil Neuhausen. Albert Berneis stirbt am 3. September 1924 in der Schweizer Gemeinde Mammern am Bodensee.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Irene Lederer: Louis Berneis und die Vereinigten Fränkischen Schuhfabriken. In: Herzogenauracher Heimatblatt vom 14. Oktober 2004 - online abrufbar