Maximilian Röder

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M. Röder -St. Michael.jpg
Maximilian Röder, 2. Pfarrer an St. Michael 1860 - 1884

Maximilian Röder (geb. 16. Februar 1824; gest. 17. April 1884 in Fürth) war evangelischer Pfarrer in Fürth im 19. Jahrhundert.

Maximilian Johann Georg Röder kam als zweiter Sohn des Schranneninspektors Johann Röder in Nürnberg zur Welt. 1842 absolvierte er dort das Gymnasium, studierte an den Universitäten Erlangen, Leipzig und Berlin Theologie und pflegte daneben auch die Philologie. 1846 bestand er zwar die theologische Aufnahmeprüfung in Ansbach, erhielt aber wegen des Überangebotes an Kandidaten keine Anstellung und nahm daher eine Hofmeisterstelle in Böhmen, später in Lindau an. Später bereitete er sich als Pfarrvikar in Sülzburg, Dekanat Pyrbaum, sowie in Wöhrd und St. Jakob Nürnberg auf seine Anstellungsprüfung vor.

Auf Präsentation der Freiherrlich von Crailsheimischen Patronatsherrschaft erhielt er die Pfarrei Fröhstockheim.

In Fürth bekleidete er über 23 Jahre Pfarrstellen an St. Michael. Von 1861 - 1870 die IV. Pfarrstelle, dann die III. Pfarrstelle von 1870 - 1877, zuletzt die II. Pfarrstelle von 1877 bis zu seinem Tod 1884.

Der Stadtchronist Fronmüller schrieb über ihn:

Nach einer Bekanntmachung der protest. Geistlichen Röder und Schmidt und des Kaufmanns Jak. Böschel hat sich ein „Kirchenbauverein Fürth“, der sich zur Aufgabe macht, durch freiwillige Beiträge seiner Mitglieder Fonds zur Erbauung einer dritten protest. Kirche zu erzielen, gegründet.[1]

Dies geschah im Jahr 1882 und war der erste Schritt zur Erbauung der späteren Paulskirche in der Südstadt. Außerdem schrieb Fronmüller:

Am 17. April starb der sehr beliebte vorzügliche Kanzelredner Kgl. Pfarrer Maximilian Röder im Alter von 60 Jahren 2 Monaten nach langem schweren Leiden.[2]

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Fronmüllerchronik, 1887, S. 564
  2. Fronmüllerchronik, 1887, S. 608

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