Paul Metz

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Paul Metz (geb. 24. Januar 1911 in Nürnberg, gest. 20. November 1993) war der Gründer der Metz-Werke und zählt damit zu den Pionieren der deutschen Rundfunkindustrie.

Paul Metz stammte aus eher einfachen Verhältnissen, seine Mutter war Hausfrau, sein Vater war bei der Reichsbahn als Beamter tätig. Er hatte auch noch einen 10 Jahre jüngeren Bruder Hermann, der aber schon im Alter von 42 Jahren starb. Er studierte am Ohm-Polytechnikum in Nürnberg, aus dem die heutige Georg-Simon-Ohm-Hochschule hervorgegangen ist. Seine erste Anstellung als Ingenieur fand er bei der "Nürnberger Schraubenfabrik" (NSF), bei der er das Entwicklungslabor leitete. Im November 1938 machte sich Paul Metz mit der "Tranformatoren- und Apparatebau Metz", kurz: TAM in der Galgenhofstraße in Nürnberg selbständig. Nach nicht einmal einem Jahr in der Galgenhofstraße fand der Umzug nach Fürth statt, wo sein Unternehmen in der ehemaligen Spiegelfabrik Wiederer größere Räumlichkeiten fand. 1967 heiratete er Helene Metzner, die bereits seit 1941 in seiner Firma tätig war.

Seiner Ausbildungsstätte blieb er auch später eng verbunden, förderte dort Projekte und wurde deshalb 1981 zum Ehren-Senator ernannt, ebenso war er Träger der Georg-Simon-Ohm-Medaille. Von 1976-86 war er auch Erster Vorsitzender des Bundes der Freunde der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg.

Literatur

  • Paul Metz gestorben, in: Kleeblatt-Radio, Nr. 8(1994), S. 10-11

Siehe auch