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== Leben und Wirken ==
 
== Leben und Wirken ==
Der Vater war während des Nationalsozialismus Polizist und Parteimitglied, so dass die Familie Strattner ihre Wohnung in der [[Erlanger Straße]] nach dem Mai [[1945]] räumen musste. Die Familie wurde in das Hinterhaus in eine 2-Zimmer-Wohnung umquartiert, in der er mit seinem Bruder und seinen Eltern wohnte. Im Oktober 1945 begann Strattner im Alter von 15 Jahren die Lehre zum Maler. Seine Mutter hatte ihm einen Malerkittel aus einem alten Betttuch geschneidert. Später machte er sich selbständig und gründete einen eigenen Malerbetrieb. Georg Strattner starb im Alter von 85 Jahren nach längerer Krankheit.<ref>''Kleeblatt trauert um Kurt Georg Strattner'' Nachruf der SpVgg, online abrufbar [http://www.greuther-fuerth.de/aktuell/aktuelle-news/news-detail/article/kleeblatt-trauert-um-kurt-georg-strattner.html]</ref>
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Der Vater war während des Nationalsozialismus Polizist. Beim sog. "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich [[1938]] wurde dieser kurzfristig nach Wien zur Verkehrsregelung abkommandiert. Über 14 Tage wusste die Familie nicht, wo er abgeblieben war. Zurück wurde der Vater für diese Aufgabe "ehrenhalber" in die SS aufgenommen <ref>nach Selbstaussage bei Interview mit Kurt Georg Strattner 2015.</ref>. Dieser Umstand führte in der Entnazifizierungsphase dazu, dass die Familie Strattner ihre Wohnung in der [[Erlanger Straße]] nach dem Mai [[1945]] räumen musste. Die Familie wurde in das Hinterhaus in eine 2-Zimmer-Wohnung umquartiert, in der er mit seinem Bruder und seinen Eltern wohnte. Im Oktober 1945 begann Strattner im Alter von 15 Jahren die Lehre zum Maler. Seine Mutter hatte ihm einen Malerkittel aus einem alten Betttuch geschneidert. Später machte er sich selbständig und gründete einen eigenen Malerbetrieb. Georg Strattner starb im Alter von 85 Jahren nach längerer Krankheit.<ref>''Kleeblatt trauert um Kurt Georg Strattner'' Nachruf der SpVgg, online abrufbar [http://www.greuther-fuerth.de/aktuell/aktuelle-news/news-detail/article/kleeblatt-trauert-um-kurt-georg-strattner.html]</ref>
    
== Ehrenamtliches Engagement ==
 
== Ehrenamtliches Engagement ==
Strattner rutschte [[2008]] als Nachfolger für [[Norbert Eimer]] in den [[Stadtrat]], der aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat niederlegte. Aus Rücksicht auf sein hohes Alter bekam Georg Strattner [[2014]] als einziger [[Stadtrat]] weiterhin alle Stadtratsunterlagen in Papierform zur Verfügung gestellt. Allen anderen Stadträten stellt die Stadt Fürth seit der Legislaturperiode [[Stadtrat 2014 - 2020|2014 - 2020]] ihre Unterlagen nur noch digital zur Verfügung. Hierzu erhielt jeder [[Stadtrat]] eigens hierfür ein iPad.  
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Kurt Georg Strattner schloss sich auf Zureden von Pfarrer [[Horst Fild|Dr. Dr. Horst Fild]] der FDP an, um Oberbürgermeister [[Kurt Scherzer]] zu unterstützen <ref>nach Selbstaussage bei Interview mit Kurt Georg Strattner 2015.</ref> In den [[Stadtrat]] rutschte Strattner aber erst [[2008]] als Nachfolger für [[Norbert Eimer]], der aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat niederlegte. Aus Rücksicht auf sein hohes Alter bekam Georg Strattner [[2014]] als einziger [[Stadtrat]] weiterhin alle Stadtratsunterlagen in Papierform zur Verfügung gestellt. Allen anderen Stadträten stellt die Stadt Fürth seit der Legislaturperiode [[Stadtrat 2014 - 2020|2014 - 2020]] ihre Unterlagen nur noch digital zur Verfügung. Hierzu erhielt jeder [[Stadtrat]] eigens ein iPad.  
    
Des Weiteren war Strattner Ehrenvorsitzender der Malerinnung und Ehrenratsvorsitzender der [[SpVgg Greuther Fürth]]. Er trat der SpVgg unter dem Eindruck der Protestversammlung im Geismannsaal bei nach dem [http://www.kleeblatt-chronik.de/v3/saison/spiel_detail.php?id=3224|"''Skandalspiel von Mühlburg''"] (dem Vorgängerverein des KSC) am [[13. Juni]] [[1948]]. Als leidenschaftlicher Fußballanhänger der [[Spielvereinigung]] engagiert er sich für den Verein und verpasst seit Jahrzehnten kein Heimspiel der Mannschaft im [[Ronhof]]. Er zeigte sich dabei sehr spendierfreudig für die [[Spielvereinigung]] und spendete nach eigenem Bekunden "Zigtausende" von Euros <ref>Johannes Alles: ''Kurt Georg Strattner zieht sich aus dem Stadtrat zurück''. In: Fürther Nachrichten vom 15. Dezember 2015, S. 25</ref>.
 
Des Weiteren war Strattner Ehrenvorsitzender der Malerinnung und Ehrenratsvorsitzender der [[SpVgg Greuther Fürth]]. Er trat der SpVgg unter dem Eindruck der Protestversammlung im Geismannsaal bei nach dem [http://www.kleeblatt-chronik.de/v3/saison/spiel_detail.php?id=3224|"''Skandalspiel von Mühlburg''"] (dem Vorgängerverein des KSC) am [[13. Juni]] [[1948]]. Als leidenschaftlicher Fußballanhänger der [[Spielvereinigung]] engagiert er sich für den Verein und verpasst seit Jahrzehnten kein Heimspiel der Mannschaft im [[Ronhof]]. Er zeigte sich dabei sehr spendierfreudig für die [[Spielvereinigung]] und spendete nach eigenem Bekunden "Zigtausende" von Euros <ref>Johannes Alles: ''Kurt Georg Strattner zieht sich aus dem Stadtrat zurück''. In: Fürther Nachrichten vom 15. Dezember 2015, S. 25</ref>.
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