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Sein Vater war der namhafte Gerichtsmediziner und Dichter [[wikipedia:Johann Baptist Friedreich|Johann Baptist Friedreich]]. Als dieser die Gerichtsarztstelle in Straubing ausübte (1838–1843) ging Friedrich Friedreich auf das dortige kgl. Gymnasium und die lateinische Schule.<ref>Jahresbericht über das kgl. Gymnasium und die lateinische Schule in Straubing für das Studienjahr 1839/40</ref> Die Familie zog dann nach Ansbach; ob er dort noch das Gymnasium besuchte, ist nicht bekannt.  
 
Sein Vater war der namhafte Gerichtsmediziner und Dichter [[wikipedia:Johann Baptist Friedreich|Johann Baptist Friedreich]]. Als dieser die Gerichtsarztstelle in Straubing ausübte (1838–1843) ging Friedrich Friedreich auf das dortige kgl. Gymnasium und die lateinische Schule.<ref>Jahresbericht über das kgl. Gymnasium und die lateinische Schule in Straubing für das Studienjahr 1839/40</ref> Die Familie zog dann nach Ansbach; ob er dort noch das Gymnasium besuchte, ist nicht bekannt.  
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Im Jahr 1844 begann Friedreich seine Ausbildung in der gewerblichen Abteilung der kgl. technischen Lehranstalt in Nürnberg, wo er den 2. Kurs belegte.<ref>„Jahresbericht über die technischen und landwirthschaftlichen Lehranstalten in Nürnberg bekannt gemacht am Schlusse des Schuljahres 1844/45“, S. 22 - [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10849848/ft/bsb10342837?page=24 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> Nach dem 3. Kurs an dieser Einrichtung im Schuljahr 1845/46<ref>„Jahresbericht […] des Schuljahres 1845/46“, S. 27 - [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10849849/ft/bsb10342838?page=31 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> folgte bis zum Jahresende 1846 der Besuch des 1. Kurses an der polytechnischen Schule in Nürnberg.<ref>„Jahresbericht […] des Schuljahres 1846/47“, S. 26 – [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10849850/ft/bsb10342847?page=50 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> Den Kurs setzte er ab Neujahr 1847 an der kgl. polytechnischen Schule in München fort.<ref>Jahresbericht der […] königl. polytechnischen Schule zu München für das Schuljahr 1846/47, S. 61 - [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10779880/ft/bsb10342135?page=61 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> In diesem Jahr unternahm er seine erste Italienreise, bei der er prägende Kunsteindrücke erlebte. In den beiden Folgejahren absolvierte er die Kurse 2 und 3 der Münchener polytechnischen Schule.<ref>Jahresbericht der königl. polytechnischen Schule […] zu München für das Schuljahr 1847/48, S. 67 - [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10471037/ft/bsb10342188?page=67 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]]</ref><ref>Jahresbericht der königlichen polytechnischen Schule zu München für das Studienjahr 1848/49, S. 13  – [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10471038/ft/bsb10342189?page=13  Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> Im Anschluss nahm er im Studienjahr 1849/50 am Ingenieurkurs dieser Schule teil.<ref>Jahresbericht […] für das Studienjahr 1849/50, S. 18 - [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10471039/ft/bsb10342190?page=18 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> Im Abschlussjahr 1850 besuchte Friedreich auch die [[wikipedia:Akademie der Bildenden Künste München|Königliche Akademie der Bildenden Künste München]] im Fach Baukunst ein.<ref>Matrikelbücher der Akademie der Bildenden Künste München, Band 2, München 1884, Matrikel-Nr. 818 vom 28. April 1850 - [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0000/bsb00004661/images/ Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref>
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Im Jahr 1844 begann Friedreich seine Ausbildung in der gewerblichen Abteilung der kgl. technischen Lehranstalt in Nürnberg, wo er den 2. Kurs belegte.<ref>„Jahresbericht über die technischen und landwirthschaftlichen Lehranstalten in Nürnberg bekannt gemacht am Schlusse des Schuljahres 1844/45“, S. 22 - [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10849848/ft/bsb10342837?page=24 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> Nach dem 3. Kurs an dieser Einrichtung im Schuljahr 1845/46<ref>„Jahresbericht […] des Schuljahres 1845/46“, S. 27 - [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10849849/ft/bsb10342838?page=31 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> folgte bis zum Jahresende 1846 der Besuch des 1. Kurses an der polytechnischen Schule in Nürnberg.<ref>„Jahresbericht […] des Schuljahres 1846/47“, S. 26 – [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10849850/ft/bsb10342847?page=50 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> Den Kurs setzte er ab Neujahr 1847 an der kgl. polytechnischen Schule in München fort.<ref>Jahresbericht der […] königl. polytechnischen Schule zu München für das Schuljahr 1846/47, S. 61 - [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10779880/ft/bsb10342135?page=61 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> In diesem Jahr unternahm er seine erste Italienreise, bei der er prägende Kunsteindrücke erlebte. In den beiden Folgejahren absolvierte er die Kurse 2 und 3 der Münchener polytechnischen Schule.<ref>Jahresbericht der königl. polytechnischen Schule […] zu München für das Schuljahr 1847/48, S. 67 - [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10471037/ft/bsb10342188?page=67 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]]</ref><ref>Jahresbericht der königlichen polytechnischen Schule zu München für das Studienjahr 1848/49, S. 13  – [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10471038/ft/bsb10342189?page=13  Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> Im Anschluss nahm er im Studienjahr 1849/50 am Ingenieurkurs dieser Schule teil.<ref>Jahresbericht […] für das Studienjahr 1849/50, S. 18 - [http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/10471039/ft/bsb10342190?page=18 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref> Im Abschlussjahr 1850 besuchte Friedreich auch die [[wikipedia:Akademie der Bildenden Künste München|Königliche Akademie der Bildenden Künste München]] im Fach Baukunst.<ref>Matrikelbücher der Akademie der Bildenden Künste München, Band 2, München 1884, Matrikel-Nr. 818 vom 28. April 1850 - [https://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0000/bsb00004661/images/_85 Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek]</ref>
    
Nach seiner Ingenieurausbildung wurde er um 1862 Assistent an der kgl. Baubehörde Ochsenfurt; dort war er für die Sprengel der Bezirksämter Ochsenfurt und Kitzingen zuständig.<ref>J. V. Grübel: „Amts-Handbuch für den k. bayer. Regierungsbezirk Unterfranken und Aschaffenburg.” Würzburg 1862, Abschnitt B a), V., Nr. 9, S. 37</ref> Bald darauf war er in gleicher Position an der kgl. Baubehörde Würzburg II für die Stadt Würzburg und den Sprengel der Bezirksämter Würzburg und Karlstadt tätig.<ref>J. V. Grübel: „Amts- und Adreß-Handbuch für den k. bayer. Regierungsbezirk Unterfranken und Aschaffenburg.” Würzburg 1865, Abschnitt B a), V., Nr. 9, S. 59</ref>
 
Nach seiner Ingenieurausbildung wurde er um 1862 Assistent an der kgl. Baubehörde Ochsenfurt; dort war er für die Sprengel der Bezirksämter Ochsenfurt und Kitzingen zuständig.<ref>J. V. Grübel: „Amts-Handbuch für den k. bayer. Regierungsbezirk Unterfranken und Aschaffenburg.” Würzburg 1862, Abschnitt B a), V., Nr. 9, S. 37</ref> Bald darauf war er in gleicher Position an der kgl. Baubehörde Würzburg II für die Stadt Würzburg und den Sprengel der Bezirksämter Würzburg und Karlstadt tätig.<ref>J. V. Grübel: „Amts- und Adreß-Handbuch für den k. bayer. Regierungsbezirk Unterfranken und Aschaffenburg.” Würzburg 1865, Abschnitt B a), V., Nr. 9, S. 59</ref>
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