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Er besuchte in Nürnberg die Akademie der Künste und lernte und lehrte an der "Schule des Sehens" in Salzburg. Sein Lehrer war einer der bekanntesten österreichischen Grafiker, Maler, Expressionisten und Vertreter der Wiener Moderne: [https://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Kokoschka Oskar Kokoschka]. Weiterhin war Wich zeitweise freier Mitarbeiter bei der Fürther Firma [[Deko-Meier]] (Schaufensterdekoration usw.). Seine Bilder signierte er in späteren Jahren meist mit ''CharlWich''. Sein Atelier hatte Karl-Heinz Wich in einer alten Mühle in [[wikipedia:Rütteldorf|Rütteldorf]] eingerichtet.
 
Er besuchte in Nürnberg die Akademie der Künste und lernte und lehrte an der "Schule des Sehens" in Salzburg. Sein Lehrer war einer der bekanntesten österreichischen Grafiker, Maler, Expressionisten und Vertreter der Wiener Moderne: [https://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Kokoschka Oskar Kokoschka]. Weiterhin war Wich zeitweise freier Mitarbeiter bei der Fürther Firma [[Deko-Meier]] (Schaufensterdekoration usw.). Seine Bilder signierte er in späteren Jahren meist mit ''CharlWich''. Sein Atelier hatte Karl-Heinz Wich in einer alten Mühle in [[wikipedia:Rütteldorf|Rütteldorf]] eingerichtet.
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[[1962]] porträtierte der 27-jährige Wich den Bundespräsidenten Theodor Heuss. Wich schrieb selbst dazu: ''"Lange wollte ich den Bundespräsidenten Theodor Heuss malen, weil mich seine liebenswerte gütige Natur besonders anzog. Endlich im Mai des Jahres 1962 hatte ich es erreicht und ich fuhr hinauf an den Hang des Killesberges in Stuttgart … Im Gartenzimmer seines Hauses habe ich versucht, etwas von meiner Heuss-Vorstellung abzubilden. Drei Tage hörte ich Anekdoten, die mich in ihrer unkomplizierten Frische tief beeindruckt haben ... Er erzählte mir, daß er während seiner Amtszeit alle Reden selber erdacht, improvisiert oder geschrieben habe: "Es muß einem dabei natürlich immer etwas einfallen, denn ich bin ein Feind von jedem Geschwätz".'' <br/>
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[[1962]] porträtierte der 27-jährige Wich den Bundespräsidenten Theodor Heuss. Wich schrieb selbst dazu:  
 
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''"Lange wollte ich den Bundespräsidenten Theodor Heuss malen, weil mich seine liebenswerte gütige Natur besonders anzog. Endlich im Mai des Jahres 1962 hatte ich es erreicht und ich fuhr hinauf an den Hang des Killesberges in Stuttgart … Im Gartenzimmer seines Hauses habe ich versucht, etwas von meiner Heuss-Vorstellung abzubilden. Drei Tage hörte ich Anekdoten, die mich in ihrer unkomplizierten Frische tief beeindruckt haben ... Er erzählte mir, daß er während seiner Amtszeit alle Reden selber erdacht, improvisiert oder geschrieben habe: "Es muß einem dabei natürlich immer etwas einfallen, denn ich bin ein Feind von jedem Geschwätz".'' <br/>
 
''Heuss liebte das Pointierte, die Überraschung, das Anekdotische und er hatte die Gabe, sich an wichtigste, für eine Situation entscheidende Details zu erinnern"'' <ref>Karl-Heinz Wich: Geschichten eines unbedeutenden Lebens, in: Fürther Heimatblätter, 1965 Nr. 1, Seite 3 f </ref>. ''"Bei unserer Unterhaltung kamen immer wieder Worte zu Tage, die den Klang chinesischer Weisheit hatten:  
 
''Heuss liebte das Pointierte, die Überraschung, das Anekdotische und er hatte die Gabe, sich an wichtigste, für eine Situation entscheidende Details zu erinnern"'' <ref>Karl-Heinz Wich: Geschichten eines unbedeutenden Lebens, in: Fürther Heimatblätter, 1965 Nr. 1, Seite 3 f </ref>. ''"Bei unserer Unterhaltung kamen immer wieder Worte zu Tage, die den Klang chinesischer Weisheit hatten:  
 
"Ziel der Reise ist es, ans Ziel zu kommen; wandern heißt unterwegs zu sein".'' <ref>ebenda</ref>
 
"Ziel der Reise ist es, ans Ziel zu kommen; wandern heißt unterwegs zu sein".'' <ref>ebenda</ref>
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