Zum Bären

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Zum Bären (ehemals)
Straße: Waldstraße 7
Stadtteil: Südstadt


Eröffnung: 1903
Abbruch:
Daten



Besonderheit: Schankzeichen

Die Gaststätte "Zum Bären" befand sich in der Fürther Südstadt in der Waldstraße 7, Ecke Kaiserstraße. Bär und Schankzeichen an der Hausmauer (auf Seite Kaiserstraße). Seit langem aufgelassen.

„Zum (goldenen) Bären” in Burgfarrnbach[Bearbeiten]

Im 19. Jahrhundert gab es außerdem ein Gasthaus "Zum Bären" in Burgfarrnbach, welches allerdings im Januar 1895 abbrannte.[1] Es wurde noch im gleichen Jahr von Johann Dratz neu errichtet und besteht noch heute.[2]

Die erste Bärenwirtin hieß Maria Helena Knorr, geb. Zink (geb. 30. März 1707 in Fürth, gest. 15. Oktober 1783 in Fürth). Sie stammte aus dem Fürther Goldenen Hirschen und heiratete 1730 den Witwer und Bärenwirt Leonhard Knorr, der 1744 verstarb. Sie führte das Gasthaus bis 1749 mit Unterstützung ihres Bruders Christian Zink (geb. 26. August 1719 in Fürth, gest. 22. Oktober 1787 in Burgfarrnbach). Nach ihrer Heirat mit Johann Georg Hoffmann übergab sie ihrem Bruder den "Bären", der ihn 38 Jahre bis zu seinem Tod betrieb.[3] Im Jahr 1840 hieß der Bärenwirt noch Zink.[4]

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fürth 1887-1900, Käppner-Chronik, Teil 1. Hrsg: Bernd Jesussek, 2015, S. 50
  2. Gasthaus „Zum Bären” in Burgfarrnbach - Homepage
  3. Lebensläufe im 18. Jahrhundert bei St. Johannis Burgfarrnbach, Teil I; Hrsg. Ev.-luth. Pfarramt St. Johannis Burgfarrnbach, 2003, S. 322/324
  4. Anzeige über Wiesenverpachtung vom 19. Juni 1840. In: Fürther Tagblatt vom 20. Juni 1840, Nr. 99/1840, S. 559 - online

Galerie[Bearbeiten]