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wurden. In der Gustavstraße herrschte „Parkplatz-Suchverkehr“. Jeder Gast wollte möglichst nahe an seine Kneipe heranfahren. Das Fürther Filmprogramm zum Monatsbeginn: „Hexen geschändet und zu Tode gequält“ (Kronprinz – Kino 1), „55 Tage in Peking“ (Kronprinz – Kino 2), „Das Grabmal der Shaolin“ (Kronprinz – Kino 3), „Cap und Capper“, 3. Woche (City), „Excalibur“, 3. Woche (Condor), „Die rechte und die linke Hand des Teufels, 2. Woche (Country) sowie „Der Einzelgänger“ (Clou). Samstag, 5. Dezember 1981 Nach einem Überfall auf das Fürther Juweliergeschäft Kuhnle in der Königstraße 141 wurde kurz nach Geschäftsschluss ein junger maskierter Räuber am Tatort gestellt und bei seiner Flucht aus Polizeiwaffen tödlich getroffen. Er war auf mehrfachen Anruf hin nicht stehen geblieben, sondern rannte sofort davon. Daraufhin eröffneten die Beamten gezielt das Feuer. Zuvor hatte der Räuber im Geschäft mit einer Schreckschusspistole vom Personal die Auslieferung teurer Uhren im Wert von 220.000 DM erpresst. Der Geschäftsinhaber hatte jedoch den Vorgang im Büro an einem Monitor verfolgt und Alarm ausgelöst. Bei dem jungen Täter handelte es sich um einen mehrfach wegen Raubes vorbestraften Profi. In der Nacht zum Freitag gegen 3.40 Uhr brach in den Fabrikationsräumen einer Süßwaren-Fabrik in der Schwabacher Straße 117 – 119 ein Brand aus. Nach Abschluss der Löscharbeiten schätzte die Feuerwehr den Schaden auf mindestens 200.000 DM. Die Brandursache blieb zunächst unbekannt. Stadttheater Fürth: „Todesfalle“, Kriminalstück von Levin (Münchner Tournee). Montag, 7. Dezember 1981 Die Damen der Brüder der Loge zur „Wahrheit und Freundschaft“ luden 50 kleine Jungen und Mädchen aus den Kindergärten der Eschenau und Oststraße in den Logentempel ein. Dort sangen die Kinder Weihnachtslieder und vertilgten gespendete Süßigkeiten mit sichtlichem Vergnügen. Die große Überraschung kam zum Schluss, als sich alle kleinen Gäste mit einem Los von einem großen Gabentisch ein persönliches Geschenk aussuchen durften. Die Fürther Handballer feierten „ihren Heiner“. Heinrich Kessler wurde 80 Jahre alt. 1923 kam er zum TV Fürth 1860. Zwölf Jahre war er als aktiver Handballer tätig, 31 Jahre als Schiedsrichter. Daneben arbeitete er für den Handballverband in verschiedenen Positionen. Auch im Alter von 80 Jahren wirkte er noch als Spielleiter! Wegen Unbespielbarkeit der Plätze fielen alle Fußballspiele in der Bundesrepublik an diesem Wochenende aus. Die SpVgg war somit spielfrei. Stadttheater Fürth: „Die Wolgakosaken“, russische Gesänge und Tänze. Dienstag, 8. Dezember 1981 Für den Neubau eines Jugendhauses auf der Hardhöhe glimmte noch ein Funken Hoffnung. Zuvor hatte man aufgrund der desolaten Haushaltslage abgewunken. Das Fürther Bauamt suchte jetzt noch nach Einsparungsmöglichkeiten. Der Stadtrat sollte in seiner Sitzung am 16. Dezember dann endgültig über den Bau entscheiden. Nützliches zu Weihnachten aus dem Werkunterricht: Schüler der Hans-Böckler-Schule produzierten unter Anleitung ihres Lehrers Dutzende von Futterhäuschen für hungrige Vögel, nachdem ihre Aktion „Meisennistkästen“ 1980 gut eingeschlagen hatte. Jetzt hoffte man auf zahlreiche Käufer. Der alte Brauch wurde immer noch gepflegt: Im Saal des „schwarzen Kreuz“ feierten die Oberschlesier ihre traditionelle Barabarafeier. Dabei ging es um die Verehrung der Schutzheiligen der Bergleute. Ehemalige Flüchtlinge und Spätaussiedler pflegten dabei durch Gesänge und Wortbeiträge das Gemeinschaftsgefühl Mittwoch, 9. Dezember 1981 Die Fürther Kreisgruppe im Bund Naturschutz hatte im Fürther Rathaus eine Unterschriftenliste abgegeben, in der sich mehr als 2000 Bürger eingetragen hatten. Damit sollte eine Bürgerversammlung zur Diskussion um eine „Baumschutzverordnung“ erzwungen werden, da der Fürther Stadtrat bisher den Erlass einer Verordnung zum Schutze der Bäume im Stadtgebiet mehrmals (allerdings mit immer knapperer Mehrheit) abgelehnt hatte. In einer Pressekonferenz betonten die Fürther Naturschützer Hubert Weiger, Lothar Berthold und Martin Witzsch die Notwendigkeit einer solchen Baumschutzverordnung. Neu bei der SpVgg: In Absprache zwischen Trainer und Präsidium kam man überein, bei Niederlagen oder Unentschieden gegen Amateurvereine die Lizenzspieler zur Kasse zu bitten. Durch diese Maßnahme wollte man die Spieler auch gegen schwächere Gegner zu voller Leistung verpflichten. Stadttheater Fürth: „Ein Maskenball“, Oper von Verdi (Compagnia d`Opera Italiana). Donnerstag, 10. Dezember 1981 Mundartlesungen hatten Hochkonjunktur. Einer der profiliertesten Vertreter war der Pädagoge Fitzgerald Kusz. Mit

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