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Im Fürther Stadtwald ging die größte jemals hier gehaltene Übung der Freiwilligen Feuerwehr über die Bühne. Angenommen wurde ein Flugzeugabsturz in der bewaldeten Umgebung des Heimes „Sonnenland“. Es beteiligten sich rund 400 Wehrmänner an dem Einsatz. Keiner von ihnen wusste zuvor, dass es sich lediglich um eine Übung handelte. Die Führungskräfte hatten dabei ihre Einheiten in unbekannter Gefahrenlage und unter erschwerten Bedingungen zu leiten. „Schiedsrichter“ kamen von THW und BRK. Die Handballer des TV Fürth 1860 und der SpVgg feierten gemeinsam ihren 60. Geburtstag. Beide Vereine hatten 1921 kurz nacheinander je eine Handballabteilung gegründet. Beide Vereine sammelten insbesondere in der Vorkriegszeit bayerische und süddeutsche Titelehren. Man stellte sogar einige Nationalspieler. Spätestens nach 1954 trat bei beiden Vereinen eine gewisse Flaute ein. 1975 kam dann der Zusammenschluss beider Vereine zur HG Fürth. 1981 stellte man 16 Mannschaften für den Spielbetrieb. Nach wechselnden Erfolgen verschwand man sowohl bei Damen als auch bei den Herren wieder in den unteren Spielklassen. Freitag, 13. November 1981 In Fürth gab es Ende Oktober 1981 insgesamt 4966 Arbeitslose. Die Quote betrug 6,2% und bedeutete für Fürth einen neuen Höchststand. In Mittelfranken war man mit diesen Zahlen „Spitzenreiter“. Gleichzeitig ging der Bestand an offenen Stellen kontinuierlich zurück. Ungelernte Personen waren am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffen. Die Fürther Kraftfahrer ließen sich vom Wintereinbruch wieder einmal völlig überraschen. Der erste Schnee sorgte 1981 für einen noch stärkeren Ansturm auf die Lager für Winterreifen bei den Autohäusern. Zum ersten Schneefall kam 1981 aufgrund der schlechten Wirtschaftslage auch noch die allgemeine Sparwelle um das Auto. Die Polizei registrierte aufgrund nicht montierter Winterreifen eine Häufung der Verkehrsunfälle. Aufgrund der ausbleibenden Erfolge trennte sich die SpVgg von Trainer Hans-Dieter Roos. Das Präsidium bedauerte die Trennung und würdigte die menschlichen Qualitäten von Roos. Das Training der Lizenzspieler übernahm vorübergehend der ehemalige SpVgg-Lizenzspieler Gerhard Pankotsch, der die erforderliche A-Lizenz des DFB besaß. Samstag, 14. November 1981 Pünktlich „wie die Maurer“ begann im „Café Fenstergucker“ am 11.11. um 11 Uhr 11 die Faschingsdämmerung der CFK. Das Spektakel wurde mit einem vielseitig gepfefferten Programm angeheizt. Bei einem großen Ball im Kolpinghaus wollte man am 9. Januar 1982 ein neues Fürther Prinzenpaar präsentieren. Erstmals fand in der katholischen Pfarrkirche Christkönig eine Hubertusmesse statt. Sie wurde von Jagdhornbläsern aus Lichtenfels gestaltet. Die Messe in der vollen Kirche kam so gut an, dass die sich selbst angebotenen Musiker zu einem Wiederkommen bereit waren. Zum Abschluss erhielten sie langanhaltenden Beifall. Zahlreiche Mitglieder und Gäste des Vereins für Heimatforschung „Alt Fürth“ waren in die Gaststätte „Schwarzes Kreuz“ zum traditionellen „Ollapodrida“-Suppenessen gekommen. Mundartgedichte und „Stubenmusik“ sorgten dazu für Unterhaltung. Stadttheater Fürth: „Neue Musik für Solo und Ensemble“, Konzert mit Werner Heider. Montag, 16. November 1981 Am Ehrenmal im Stadtpark nahe der Auferstehungskirche fand anlässlich des Volkstrauertages bei empfindlicher Kälte eine Gedenkfeier statt. BM Stranka sowie Vertreter mehrerer Organisationen legten Kränze nieder. Die Bundeswehr hatte eine Ehrenwache gestellt. Im Foyer der Stadtsparkasse stellte der aus Baiersdorf stammende Künstler Fritz Flohry Farbstiftzeichnungen und Kupferarbeiten aus. Die FN kamen zu dem Schluss: „Mit wenigen Strichen kristallisiert er das Wesentliche heraus, setzt mit vorsichtiger Farbgebung Akzente und versetzt seine Landschaften dadurch in seltsam entstellte, übernatürliche Atmosphären.“ Die SpVgg verlor ihr Auswärtsspiel bei der SpVgg Bayreuth mit 1:2. Das Tor für Fürth erzielte Hinterberger. Damit verschlechterte man sich auf Rang 17 der Tabelle. Dienstag, 17. November 1981 Im Sanierungsgebiet der Fürther Altstadt fiel der Startschuss für das letzte größere Bauvorhaben: Unweit der entstehenden Stadthalle sollten acht Bürgerhäuser gebaut werden. Sie verfügten über Einliegerwohnungen und ins Haus integrierte Garagen. Die „Quelle-Hand“ zierte weiterhin die Trikots: Bei der Jahreshauptversammlung des LAC Quelle wurde eine stolze Bilanz gezogen. Nach 14 Deutschen Meistertiteln 1980 erreichte man 1981 sogar 22. Die Abteilung mit über 600 Mitgliedern deckte fast alle Leichtathletikbereiche von den Schülern bis zu den Senioren ab. Wichtig: Das Großversandhaus Quelle stand weiterhin als Sponsor bereit. 35 Freunde des Reitsports folgten der Einladung der Reitergemeinschaft Burgfarrnbach zur dritten Schleppjagd.

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