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andere Kanal-Teilstücke gepumpt. Stadttheater Fürth: „Who`s afraid of Virginia Woolf?“, Schauspiel von Albee (American Drama Group München). Das Fürther Filmprogramm zum Monatsbeginn: „Die Klapperschlange“, 8. Woche (Kronprinz – Kino 1), „Mohn ist auch eine Blume“ (Kronprinz – Kino 2), „Lass laufen, Kumpel!“ (Kronprinz – Kino 3), „Jäger des verlorenen Schatzes“ (City), „Auf dem Highway ist die Hölle los“, 6. Woche (Condor), „Das Boot“, 5. Woche (Country) sowie „Barbaras Baby Omen III“ (Clou). Samstag, 7. November 1981 Massive Klagen wurden laut: Die Fürther Einzelhandelsbetriebe in der Innenstadt registrierten Umsatzeinbußen und Käuferschwund. Augenfällig war, dass sich die Fürther Freiheit seit der Umstellung auf den Busbetrieb beschaulich-ruhig präsentierte. Die bisherige Verkehrsdrehscheibe hatte sich zur Jakobinenstraße hin verlagert, wo die meisten Buslinien vorübergehend bis zur Fertigstellung des Bahnhofplatzes starteten. Bei Fiedler oder im Quelle-Kaufhaus war nicht mehr viel los, die meisten Nutzer der Omnibusse fuhren bis zur nächstmöglichen UBahn-Station und beglückten Minuten später den Nürnberger Handel mit ihren Einkäufen. Die städtische Volksbücherei-Zweigstelle am Tannenplatz zeigte eine Fotoausstellung zum Thema „Lebensraum Sahel“. Es waren eindrucksvolle Bilder aus den afrikanischen Dürregebieten zu sehen. Montag, 9. November 1981 Wladimir Semjonow, Botschafter Russlands in der Bundesrepublik, wurde von Dr. h.c. Max Grundig in der Fürther Konzernzentrale empfangen, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Unterhaltungselektronik zu informieren. Neueste Videogeräte für das russische Volk? Am Wochenende wurde in der Schwabacher Straße 58 das „Centro Italiano“ feierlich eingeweiht. OB Scherzer und viele Vertreter des Stadtrates erwiesen dem italienischen Konsul de Luigi ihre Referenz. Die neuen Clubräume sollten für die italienischen Gastarbeiter ein Treffpunkt in der Fremde sein. Der Kreisverband Fürth des des BRK hielt seinen Wohltätigkeitsball 1981 in der Halle des TV Fürth 1860 ab. Es spielte das renommierte Tanzorchester Roy Etzel. Viele Besucher trugen am späten Ende des Balles Pakete und Päckchen heim, die sie bei einer durchgeführten Tombola gewonnen hatten. Handel und Gewerbe hatten diese Preise gestiftet. Stadttheater Fürth: „Arianna“, Oper von Händel (Warschauer Kammeroper). Die SpVgg trennte sich in ihrem Heimspiel im Ronhof vor 2000 Zuschauern vom SV Waldhof Mannheim 0:0 unentschieden. Mit diesem Punktgewinn verbesserte man sich auf Rang 15 der Tabelle. Dienstag, 10. November 1981 Dreizehn Monate nach der Grundsteinlegung wurde an der Fürther Stadthalle das Richtfest gefeiert. OB Scherzer war sichtlich stolz auf das 39,7-Mio-DM-Projekt, das die Stadt mit Hilfe von Zuschüssen in Höhe von 22 Mio DM baute. Mit dem 39-jährigen Dieter Blaschke wurde zugleich der erste Stadthallen-Geschäftsführer der Öffentlichkeit vorgestellt. Seit wenigen Tagen konnte die neu ausgebaute Breslauer Straße im Abschnitt zwischen Hard- und Stettiner Straße wieder befahren werden. Das 220 lange Teilstück hatte einschließlich Parkstreifen und Gehwegen 683.000 DM gekostet. Bei der Galerie Schwertl am Grünen Markt stellte die Malerin Felizitas Mentel ihre Werke aus. Moderne Architekturkomplexe und große Industrieanlagen waren ihre bevorzugten Themen. Die FN urteilten: „Dabei kopiert sie nicht die realen Gegebenheiten, sie empfindet Vorstellungen und Eindrücke nach, setzt sie in lebhafte und filigrane Strukturen um.“ Mittwoch, 11. November 1981 Im Schützenhaus an der Pegnitzstraße fand der traditionelle „Königsball 1981“ der kgl. Priv. Schützengesellschaft Fürth statt. Es spielte das Charly-Höger-Sextett zum Tanz auf. Die vom amtierenden Schützenkönig gestiftete Königsscheibe zeigte die letzte Fürther Straßenbahn bei einer Ehrenrunde um den Bahnhofplatz. Die Tradition der Wanderschaft war noch nicht ausgestorben. Die „Freien Vogtländer zu Nürnberg und Fürth“ schickten einen Zimmerer auf „die Walz“. In der Gaststätte „Zum Goldfisch“ wurde er verabschiedet. Die Schlaghosen, der breitkrempige Hut und die Jacke mit den „Spinnerknöpfen“ waren das Markenzeichen eines Vogtländers. Obwohl mehr und mehr Haushalte über eine eigene Waschmaschine verfügten, gab es immer noch „Waschsalons“. Einer davon befand sich damals in der Steubenstraße 16. Die Nutzung einer Waschmaschine mit Waschpulver kostete 4 DM. Der Salon hatte werktäglich von 7 bis 19 Uhr geöffnet. Stadttheater Fürth: „Der Floh im Ohr“, Komödie von Feydeau (Euro-Studio). Donnerstag, 12. November 1981

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