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Mit Vertretern der „Bürgervereinigung Altstadtviertel St. Michael“ unternahm Minister Dr. Haack einen Rundgang durch die Fürther Altstadt. Er zeigte Verständnis für die Bemühungen um eine Verkehrsberuhigung der Gustavstraße und einen Kneipenstopp. Stadttheater Fürth: „Fiedler Modenschau“. Mittwoch, 30. September 1981 Die Fürther Kirchweih warf ihre Schatten voraus: Auf der Fürther Freiheit wurden die Vorboten in Form der Fahrgeschäfte „See-Sturm-Bahn“ und „Santa Maria“ schon gesichtet. Auch das Riesenrad war teilweise schon vormontiert. In der Dresdner Bank in der Moststraße 12 saß ein Mönch und malte mit einem Gänsekiel. Da die Bank eine Ausstellung zur „mittelalterlichen Buchmalerei“ veranstaltete, demonstrierte der Mönch einige Kostproben seines Könnens zur „Kalligraphie“. Im Kolpingsaal der Südstadt beging de Kreisverband Fürth im Bund der Vertriebenen den „Tag der Heimat 1981“. Hier trafen sich Sudetendeutsche, Egerländer, Schlesier, Ost- und Westpreußen, Pommern und Vertreter vom Bund der Danziger. In Vorträgen hob man hervor, als Vertriebene nicht auf das Heimatrecht verzichten zu wollen, man wolle jedoch nicht in die Methoden des Kalten Krieges zurückfallen, sondern für Versöhnung und Zusammenarbeit mit den betroffenen Nachbarländern eintreten. Stadttheater Fürth: „Die Eroberung der Prinzessin Turandot“, Komödie von Hildesheimer (Archon-Tourneetheater). Donnerstag, 1. Oktober 1981 Der Fürther Stadtrat beschloss gegen die Stimme von Stadtrat Werner Riedel (DKP) die Neufassung des Bebauungsplans Nr. 318 (Geismann-Areal). Die Maßnahme hatte zum Ziel, die von der Regierung von Mittelfranken erteilten Auflagen möglichst zeitsparend umsetzen zu können. So fehlten bisher Obergrenzen bei der Festlegung von Einzelhandelsflächen oder Angaben zum Lärmschutz. Interessant, dass zum ersten Mal die Firmen „C & A“ sowie „Attracta“ in diesem Zusammenhang in der Presse auftauchten. In einem Leserbrief an die FN beschwerte man sich über die seltsame Verkehrsführung für Autofahrer zum Fürther Stadttheater. Auch die Abfahrt vom Behelfsparkplatz neben dem Theater stand in der Kritik. Autofahrer aus Nürnberg hatten alle Mühe, ihr Bett noch vor Mitternacht zu erreichen. Verkehrsgünstig lag er nicht gerade – der „Hirschgarten“ in der Zirndorfer Straße 7 in Fürth-Dambach. Die altehrwürdige Gaststätte eröffnete nach längerer Renovierung wieder und Wirt Rudi Schneider firmierte als „Speiserestaurant und Karpfenküche“. Freitag, 2. Oktober 1981 Genau 24.687,85 DM betrug der Reinerlös aus dem spektakulären Wohltätigkeitsspiel der „Nationalmannschaft der Ehemaligen“ und einer promintenten Nürnberg/Fürth-Auswahl vom 27. September auf dem Platz des TV Fürth 1860. Fast 5000 Zuschauer waren trotz schlechten Wetters gekommen. Adidas-Stollenschrauber Michael Zaus zahlte die Einnahme zugunsten der „Aktion Sorgenkind“ bei der Fürther Raiffeisenbank ein. Stadttheater Fürth: „Fränkische Szene“ (Bühne Sitzmann Erlangen). Das Fürther Filmprogramm zum Monatsbeginn: „Rosi und die große Stadt“ (Kronprinz – Kino 1), „Der Superbulle schlägt wieder zu“ (Kronprinz – Kino 2), „Shocking Asia“ (Kronprinz – Kino 3), „Auf dem Highway ist die Hölle los“ (City), „Tarzan, Herr der Wildnis“ (Condor), „Galactica III – das Ende einer Odyssee“ (Country) sowie „ Schütze Benjamin“ (Clou). Samstag, 3. Oktober 1981 Erfreuliche Zäsur nach 14-monatiger Bauzeit: Lehrer und Schüler des Heinrich-Schliemann-Gymnasiums feierten zusammen mit OB Scherzer und Vertretern kommunaler Behörden das Richtfest am Erweiterungstrakt im Schulhof. Der Bau enthielt drei Klassenzimmer, Fachräume sowie eine Aula. Der Bau kostete stolze 5,9 Mio DM! Die Finanzierung war durch eine hochherzige Spende des Hauses Schickedanz erleichtert worden. Jahre zuvor noch wollte man das Geld für einen Neubau des Gymnasiums am Kieselbühl verwenden. Das Vorhaben scheiterte jedoch an zu hohen Kosten. „Young Style“ hieß der neue Frisurentrend. Die Haar-Schnippler trafen sich in der Halle des TV Fürth 1860, um den lässigen Chic der neuen Frisuren zu demonstrieren. Sogar Torwart-Idol Peter Löwer ließ sich als Modell auf dem hell beleuchteten Schneidestuhl nieder, um endlich einmal sportlich auszusehen. Stadttheater Fürth: „Gin-Romme“, Stück von Coburn (Euro-Studio). Montag, 5. Oktober 1981 Am Sonntag um elf Uhr hatten sich wieder einmal 1000 Brieftauben auf den Weg gemacht, um den Beginn der Fürther Kirchweih am Himmel zu verkünden. Im Geismannsaal eröffnete OB Scherzer zusammen mit Festwirt

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