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„La Luna“ mit Jill Clayburgh und Matthew Brady (Kronprinz-Kinocenter III), „Louis der Geizkragen“ mit Louis de Funes und Frank David (Clou), „Pongo und Perdi – Abenteuer einer Hundefamilie“, Zeichentrickfilm von Walt Disney (Country), „Star Trek“ mit William Shatner und Leonard Nimoy (City) sowie „Zwei Kamele auf einem Pferd“ mit Pierre Richard und Aldo Maccione (Condor). Samstag, 5. April 1980 Ab September 1980 konnten Fürths Gymnasiasten erstmals die ganze Breite der gymnasialen Bildungsfächer auskosten. Der Fürther Stadtrat beschloss einstimmig die Einrichtung eines wirtschaftswissenschaftlichen Zweiges am Hardenberg-Gymnasium und eines musischen Zweiges am Heinrich-Schliemann-Gymnasium. In der Schalterhalle der Stadtsparkasse an der Maxstraße waren Bilder des Chiemgauer Malers Jörg Schreyögg zu sehen. In seinen Bildern trat nie ein Mensch auf. Nach Angaben der FN „weisen die kleinformatigen Bilder den Künstler als einen souveränen Beherrscher verschiedener Techniken aus.“ Die SpVgg verlor ihr Auswärtsspiel beim SVW 07 Mannheim mit 0:2. Damit verschlechterte man sich wieder auf Rang sieben der Tabelle. Dienstag, 8. April 1980 In Fürth hatte das miese Wetter vielen die Planung an den Ostertagen durchkreuzt. Am Gründonnerstag fing es mit heftigen Schneefällen an und am Ostermontag hörte das schlechte Wetter mit kalten Winden auf. Angesichts der Tagestemperaturen von fünf Grad blieben die Ausflugsschiffe auf dem RMD-Kanal weitgehend leer. Viele Fürther blieben zu Hause, man fürchtete das Gedränge am verkaufsoffenen Samstag in den Geschäften und alternativ die stundenlangen Staus auf den Autobahnen. An den Osterfeiertagen zeigten noch einige öffentliche Uhren die Normalzeit. Die meisten Fürther hatten sich jedoch samt ihrer Uhren sehr schnell auf die Sommerzeit umgestellt. Wie die Pfarrer beider Konfessionen erklärten, kam es an den Ostergottesdiensten nur vereinzelt zu „Spätzündern“. Stadttheater Fürth: „Spitzenhäubchen und Arsenik“, Komödie von Kesselring (Bühne 64 Zürich). Mittwoch, 9. April 1980 Die FN erinnerten in einem Artikel an den Start des letzten Flugzeuges vom Flughafen Fürth auf der Hardhöhe vor 25 Jahren. Am Abend des 6. Aprils verließ eine Maschine der SAS als letztes Flugzeug den Fürther Flughafen auf dem Weg nach München. Am nächsten Tag ab 8 Uhr morgens nahm der Flughafen Nürnberg-Kraftshof den Betrieb auf. Fünf Jahre lang hatte Fürth den gesamten nordbayerischen Fracht- und Passagierverkehr abgewickelt. Fünf Wochen nach der Schließung wurde das Rollfeld gesprengt – Vorbereitungen für die Bebauung der Hardhöhe. Beim 24. Osterturnier des ASV Fürth im Jugendfußball gewann zum siebten Mal Rekordhalter Kickers Offenbach die Trophäe. Im Finale besiegten die Hessen den Nachwuchs des TSV 1860 München mit 4:3. Die Jugendmannschaft der SpVgg erreichte den fünften Platz, Gastgeber ASV Fürth landete auf dem achten (letzten) Platz. Aufgrund des schlechten Wetters froren Spieler und Zuschauer gleichermaßen. Donnerstag, 10. April 1980 Die Bürgervereinigung Altstadtviertel St. Michael brachte einen Bierkrug mit dem Motiv des einstmaligen Fürther Originals „Andreas Schmalz“ heraus. „Der Schmalz“ kam vor mehr als einhundert Jahren aus Schweinfurt nach Fürth und ließ sich zunächst als Trompetenflaschner in Burgfarrnbach nieder. 1922 gab er jedoch seinen Beruf auf und verdiente sich seinen Lebensunterhalt mit dem Singen in Gaststätten. Sein Repertoire erschöpfte sich in den drei Liedern: „Im tiefen Keller...“, „In diesen heiligen Hallen...“ und „Grüß mir mein blondes Kind vom Rhein...“ Da er nicht lesen konnte, hielt er das Notenblatt oft verkehrt herum und sang mitunter schrecklich falsch, dass die Gäste häufig „Schmalz, aufhören!“ riefen. Trotzdem zeigten sich die Gäste meist recht spendabel. In einem Mittwochspiel trennte sich die SpVgg bei ihrem Heimspiel im Ronhof vor 3300 Zuschauern von den Offenbacher Kickers unentschieden 0:0. Mit diesem Ergebnis blieb man auf Rang sieben der Tabelle. Freitag, 11. April 1980 Die Entscheidung war gefallen: Mit dem Segen des Landesamtes für Denkmalpflege und der Stadt Fürth konnte der Sparkassenbau am Königsplatz 1 saniert werden. Dazu musste das gut 200-jährige Haus komplett abgetragen und seine Fassade später Stein für Stein wiederaufgebaut werden. Der dreigeschossige Bau mit den vielen Fenstern und dem Mansardendach war von der „Kreissparkasse“ nur noch im Erdgeschoss genutzt worden. Das Geldinstitut war schon seit Jahren „sanierungswillig“, nur das Vorgehen war strittig gewesen. Man rechnete mit einer Bauzeit von circa zweieinhalb Jahren. Im Kunstschaufenster der Commerzbank an der Rudolf-Breitscheid-Straße stellte die koreanische Malerin Young Ok Park ihre Bilder aus. Die FN sprachen von einer „fremdartigen Distanz durch vornehm-blasse verschattete Farben und latente Verweigerung der Perspektive.“ 17