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'''Horst Sondershaus''' (geb. [[19. September]] [[1924]]; gest. [[29. September]] [[2002]]) war [[Autor]] und im Berufsleben Polizist.  
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'''Horst Sondershaus''' (geb. [[19. September]] [[1924]]; gest. [[29. September]] [[2002]]) war Polizeibeamter und [[Autor]].
    
== Leben und Wirken ==
 
== Leben und Wirken ==
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Horst Sondershaus absolvierte zunächst eine Lehre als Kaufmann, da seine Eltern in Liegnitz einen kleinen Lebensmittelladen betrieben. Nach der Gesellenprüfung wurde er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen und in Jugoslawien eingesetzt. Mit 18 Jahren wurde er als Soldat in den 2. Weltkrieg eingezogen und kam an die Ostfront. Durch eine schwere Verwundung wurde er mit einem der letzten Flüchtlingsschiffe aus Danzig über die Ostsee nach Dänemark evakuiert und kam dort in Kriegsgefangenschaft. Nach der Entlassung erinnerte er sich an einen Kriegskameraden in der Westzone, den Landwirt Johann Sippel aus Fürth / Ronhof, weshalb er im Juni 1945 nach Fürth kam. Zunächst arbeitete er als landwirtschaftlicher Arbeiter auf einem Bauernhof. Außerdem versuchte er etwas über das Schicksal seiner Familie herauszufinden. Mutter und Schwestern befanden sich demnach in der „Sowjetischen Besatzungszone“ - der späteren DDR, der Vater galt als vermisst.
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Horst Sondershaus absolvierte zunächst eine Lehre als Kaufmann, da seine Eltern in Liegnitz einen kleinen Lebensmittelladen betrieben. Nach der Gesellenprüfung wurde er zum Reichsarbeitsdienst eingezogen und in Jugoslawien eingesetzt. Mit 18 Jahren wurde er als Soldat in den 2. Weltkrieg eingezogen und kam an die Ostfront. Durch eine schwere Verwundung wurde er mit einem der letzten Flüchtlingsschiffe aus Danzig über die Ostsee nach Dänemark evakuiert und kam dort in Kriegsgefangenschaft. Nach der Entlassung erinnerte er sich an einen Kriegskameraden in der Westzone, den Landwirt Johann Sippel aus Fürth / Ronhof. Weil er diese Adresse in der West-Zone angeben konnte wurde er überhaupt entlassen und kam im Juni 1945 nach Fürth. Zunächst arbeitete er als landwirtschaftlicher Arbeiter auf einem Bauernhof. Außerdem versuchte er etwas über das Schicksal seiner Familie herauszufinden. Mutter und Schwestern befanden sich demnach in der „Sowjetischen Besatzungszone“ - der späteren DDR, der Vater galt als vermisst.
    
Horst Sonderhaus lernte in Ronhof seine spätere Ehefrau Erna Koch kennen. Sie bekamen zwei Kinder. In seinem Beruf als Kaufmann fand er keine Anstellung, deshalb bewarb er sich 1947 bei der Stadt Fürth als Hilfspolizist, um den Lebensunterhalt für seine Familie zu sichern.
 
Horst Sonderhaus lernte in Ronhof seine spätere Ehefrau Erna Koch kennen. Sie bekamen zwei Kinder. In seinem Beruf als Kaufmann fand er keine Anstellung, deshalb bewarb er sich 1947 bei der Stadt Fürth als Hilfspolizist, um den Lebensunterhalt für seine Familie zu sichern.