ASV Fürth

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Wappen des ASV Fürth

Der Allgemeine Sport-Verein Fürth 1945 e. V. (kurz: ASV Fürth) ist ein Fürther Sportverein mit Sportgelände an der Magazinstraße 45 sowie ehemals in der Heilstättensiedlung (ASV Fürth West). Als Nachfolgeverein des VfR Fürth verfügt der ASV an der Magazinstraße über eine der ältesten Fußballtribünen Deutschlands. Sie ist aus diesem Grund selbst 2020 noch Anziehungspunkt für sog. "Groundhopper"[1].

Vom FC Franken Fürth bis zum ASV Fürth[Bearbeiten]

  • 1904: FC Franken Fürth
  • 1912: FC Viktoria Fürth schließt sich an
  • 1912: FV Franken Fürth.
  • 1922: FV Franken schließt sich dem MTV Fürth an.
  • 1922: MTV Fürth
  • 1924: VfR Fürth (aus dem MTV Fürth)
  • 1936: VfR Fürth muss sich nach dem Zwangsabstieg durch Einführung der Gauligen auflösen, VfB Fürth entsteht.
  • 1936: VfB Fürth (Verein für Bewegungsspiele)
  • 1939: Postsportverein (VfB Fürth und Postsportabteilung im TV 1860 Fürth)
  • 1943: KSG Post Nürnberg/Fürth (Kriegssportgemeinschaft)
  • 1945: ASV Fürth (der neu gegründete VfR Fürth schließt sich dem ASV Fürth an)

ASV Fürth West[Bearbeiten]

Ehemaliges Sportgelände an der Heilstättenstraße

Der ASV Fürth West wurde 1949 von den überwiegend aus dem Sudentenland stammenden Bewohnern der Heilstättensiedlung gegründet. Karl Ullmann war die treibende Kraft des Vereins. Zunächst waren vor allem Fußballer aktiv, die ihre Spiele zunächst an der Magazinstraße austrugen [2]. Ab 1958 errichtete man an der Paul-Keller-Straße unter Mithilfe der US Army ein eigenes Sportgelände, das 1961 eingeweiht wurde. Jetzt bot man auch Turnern, Faustballern und Tischtennisspielern eine Heimat. Die Turner übten dabei im großen Saal der Gaststätte Neue Heimat, die auch als Vereinslokal genutzt wurde. Am Anfang der 1990er Jahre löste sich der Verein wegen Nachwuchs- und Geldsorgen weitgehend auf.[3] Die Mitglieder der Tennisabteilung führten den Betrieb unter dem Dach des ASV Fürth noch fort. Durch die geplante Bebauung des Areals mit Wohnhäusern wurde die Abteilung des Vereins mittlerweile nach Wachendorf verlegt.

Literatur[Bearbeiten]

Lokalberichterstattung[Bearbeiten]

  • Marcel Staudt: Auf der Suche nach vergessenen Fußballhelden. In: Fürther Nachrichten vom 12. April 2012 - online abrufbar
  • Kurt Heidingsfelder: Auf ewig grün - ASV Fürth plant einen großen Kunstrasenplatz. In: Fürther Nachrichten vom 24. Mai 2012 - online abrufbar
  • Markus Eigler: Der SpVgg-Konkurrent aus dem Glasscherbenviertel. In: Fürther Nachrichten vom 9. März 2019 (Druckausgabe) bzw. Der Greuther Fürth-Konkurrent aus der Magazinstraße. In: nordbayern.de vom 11. März 2019 - online abrufbar
  • Markus Eigler: Vergessen im Westen. In: Fürther Nachrichten vom 13. April 2019 (Druckausgabe)
  • Max Fischer: Fürther Holztribüne: Ein Paradies für Groundhopper - online verfügbar

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  • Marco Galuska "Von 1957 bis 1994: Das legendäre Osterjugendturnier des ASV Fürth" in Anpfiff info online verfügbar
  • 11-Freunde - online; der Artikel geht aufgrund mangelnder Recherchen von einer Erbauungszeit der Tribüne zwischen 1925 und 1930 aus.
  • Stadien in Baden-Württemberg/Bayern - online; der Eintrag geht von einer Erbauungszeit der Tribüne von 1920 aus und wertet daher die Holztribüne als eine der ältesten in Deutschland und Europa.
  • ASV Fürth - im Internet
  • Deutscher Meister (Fußball) 1919/20 - Wikipedia

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Max Fischer: "Fürther Holztribüne: Ein Paradies für Groundhopper" in Fürther Nachrichten vom 14. Oktober 2019 – online verfügbar
  2. Die Geschäftsstelle des ASV Fürth scheint aber in der Alexanderstraße 16 gewesen zu sein. Von hier wurden nämlich am 3. April 1954 Bauanträge für die Kantinenanlage in der Magazinstraße gestellt.
  3. Markus Eigler: Vergessen im Westen. In: Fürther Nachrichten vom 13. April 2019

Bilder[Bearbeiten]