Die Chorfenster in St Michael zu Fürth (Buch)

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Die Chorfenster in St. Michael in Fürth mit umfassenden biblischen Szenen haben im Werk des bekannten Glaskünstlers Hans Gottfried von Stockhausen einen besonderen Platz. Sie werden mit Blick auf die Baugeschichte der Kirche und die Biografie des Künstlers in ihrer Bedeutung und Wichtigkeit auch für den modernen Betrachter erschlossen.

Die Fenster von St. Michael in Fürth wurden im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erneuert. Die letzte Generation von 1958-1969 stammt von Hans Gottfried von Stockhausen. In ihrer Farbigkeit und Stimmigkeit stehen sie für den von Stockhausen beabsichtigten „Klang des Raumes“. Der Künstler wollte Bilder schaffen, „die man nicht in fünf Minuten leer sehen kann.“

Neben der Erschließung der einzelnen Fenster vor dem Hintergrund der biblischen Texte werden sie in das Gesamtwerk von Stockhausens eingeordnet. Die Fenster stellen ein besonderes Glaubensbekenntnis aus Glas und Farbe dar: Ich glaube an die Taufe, an die Erlösung durch Jesus-Christus, an die Berufung des Menschen (der er sich auch widersetzen kann), an das ewige Leben in der Herrlichkeit Gottes.

Inhalt

  • Worte Vorweg
Jörg Sichelstiel, Ada von Stockhausen-Isensee, Hans-Otto Schmitz
  • Die Kirche und ihre Chorfenster
Kirche und Bau des Chores
Die Erststifter der Fenster um 1485
"Verneuerung" durch die Stifterfamilien um 1750
Erneuter Wechsel im 19. Jahrhundert
  • Die Fenster von Hans Gottfried von Stockhausen (1958 bis 1969)
Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg
Hans Gottfried von Stockhausen
Die drei Altarfenster von 1958
Ein weiteres Chorfenster 1963
Die drei späteren Fenster auf der Südseite (1969)
Die Themen der sieben Fenster im Rückblick
Unterschiedliche Schaffensepochen
  • Schlussbemerkungen
  • Anhang
Literatur
Verzeichnis der Bibelstellen zu den Fenstern
Verzeichnis der verschiedenen Fenster-Generationen
Bildnachweis
Glossar
Positionsplan der Fenster und ihrer Scheiben

Siehe auch