Schwabacher Straße 32

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Palastartiger, dreigeschossiger Sandsteinquaderbau - im Stil eines Quattrocento-Palastes - mit Walmdach mit Ecklisenen, Sohlbankgesimsen und reichem Konsolgesims, spätklassizistischer Rundbogenstil, von Georg Cappeller und Wilhelm Ney, 1844/45.

Das Haus ist stilistisch an das Rathaus angelehnt und zählt als "eines der Hauptwerke des "Rundbogenstils" in der Nachfolge Friedrich Gärtners".[1] Die Pläne führte der Maurermeister Konrad Jordan aus.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Gebäudekomplex wurde als Wohnhaus mit anschließender Spiegelglasfabrik für den jüdischen Kaufmann Moses Isaak Büchenbacher erbaut. Im 2. Stock des südlichen Hofflügels befand sich damals die Spiegelbelege. In den 1950er Jahren gab es hier eine Filiale der Süddeutschen Bank AG.[2]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Heinrich Habel: Denkmäler in Bayern - Stadt Fürth, 1994, S. 366
  2. Tauer's Straßen-Verzeichnis von Nürnberg und Fürth, Verlag die Egge - Rudolf Tauer, Nürnberg 1954, S. 170

Bilder[Bearbeiten]