Zentralrad Fürth
Adressart | VonObjekt |
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Geburtsort | Friedrichstraße 3 |
Geschäftsanschrift | Königstraße 25 |
Geschäftsanschrift | Moststraße 25 |
Das Zentralrad Fürth ist seit 1988 ein Inhaber betriebenes Fahrradfachgeschäft in der Moststraße 25 und gilt als eines der ersten Fahrradläden in den 1980er Jahren in Fürth, nur die Fahrradkiste am Rathaus wurde bereits 1987 eröffnet. Im Jahr 2025 erweiterte das Geschäft seine Flächen um die Flächen der ehem. Buchhandlung Jungkunz in der Friedrichstraße 3.
Im Jahr 1988 gründeten Thomas Schwerdtner und Achim Kaluza einen Garagenladen in einem 15-qm-Raum in der Königstraße 28 das sog. Fahrradbüro Fürth. Dort verkauften sie im Wesentlichen Fahrrad-Teile und boten Reparaturen an. Nachdem die zunächst stundenweisen Öffnungszeiten von der Bevölkerung gut angenommen wurden, erweiterte die beiden ihr "Büro" im Jahr 1989 auf 80 qm und bot auf der hinzugewonnenen Fläche auch die ersten Fahrräder zum Verkauf an. Im Jahr 1992 wurden weitere Ladenflächen hinzugemietet, sodass die Ladenfläche insgesamt 200 qm betrug. Mit in den neuen - aber noch voneinander getrennten - Flächen entstand somit eine größere Werkstatt und Ladenflächen für den Verkauf. Mit Ausscheiden des Mitgründers Achim Kaluza kam einige Zeit später Stefan Fürth als neuer Gesellschafter hinzu. Zur Vergrößerung des Geschäfts wurde u.a. eine finanzielle Unterstützung durch die Petra-Kelly-Stiftung gewährt.
Im März 1998 wurden die getrennten Laden- und Werkstattflächen zusammengeführt zu dem heutigen Geschäft in der Moststraße 25. Mit dem Umzug ging auch die Umbenennung von Fahrradbüro hin zu Zentralrad Fürth einher. In den neuen Räumen auf 500 qm konnten nun neben Ausstellungs- und Verkaufsflächen auch eine Werkstatt, ein Lager sowie Büroräume vorgehalten werden. Während dieser Zeit verließ Fürst wieder das Unternehmen, sodass Schwerdtner das Unternehmen alleine führte - bis 2015. Hier entschied sich der Alleininhaber und Gründer des Unternehmens aus privaten Gründen das Geschäft abzugeben, an den Brandon Servantes, sowie an seinen Kompagnon Oliver Seitz. Die Kombination war bewußt gewählt, da Seitz als Speditionskaufmann knapp 20-jährige Berufserfahrung im Handel mitbringen konnte, während Servantes als Fahrradmechaniker und E-Bike-Spezialist das Knowhow der Branche mitbrachte. Die Übernahme erfolgte zunächst vor dem Hintergrund, dass der ehemalige Ladengründer eigentlich die Schließung des Geschäfts zu Ende 2015 angekündigt hatte. Durch kurzfristige Verhandlungen konnte der Verkauf und Weiterbetrieb des Ladengeschäfts an alter Stelle mit gleichem Namen weiterbetrieben werden. Die Neuregelungen traten mit einem neuen Mietvertrag zum 1. Januar 2016 in Kraft. Seit 2020 ist Oliver Seitz alleiniger Geschäftsführer.
Inm April 2024, nach der Schließung der Buchhandlung Jungkunz, gab Seitz gegenüber der örtlichen Presse bekannt, dass er die leer werdende Räume direkt gegenüber den Ladengeschäft zusätzlich beabsichtigt anzumieten, da der Platz für seine Werkstatt nicht mehr ausreichen würde. Die Flächenerweiterung im direkten Umfeld des bisherigen Geschäfts in der Moststraße wäre ein Glücksfall - bei dem man sofort zugeschlagen hätte. Erstmal geöffnet waren die neuen Flächen für Besuchende zum verkaufsoffenen Sonntag am 30. März 2025.
Lokalberichterstattung
- hbi: "Zentralrad" schließt doch nicht. In: Fürther Nachrichten vom 5. Dezember 2015
- Gwendolyn Kuhn: Zentralrad wächst – am alten Standort. In: Fürther Nachrichten vom 11. April 2024 (Druckausgabe)
- Birgit Heidingsfelder: Räder in der früheren Buchhandlung. In: Fürther Nachrichten vom 29. März 2025 (Druckausgabe)
Weblinks
- Zentralrad Fürth GmbH - Homepage