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Zweigeschossiger, teils verputzter Rechteckbau mit Satteldach, Treppenturm, Zwerchhäusern, Sandsteinerdgeschoss und Eckrustika, 1659-1661; Scheune, erdgeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach, 18. Jahrhundert; Einfriedung, teilweise verputzte Sandsteinquadermauer mit gegiebelten Decksteinen, Eckgartenhaus, Gartenportal und dreiteiligem, rundbogigem Einfahrtstor mit bekrönendem Dekor und Voluten, zweite Hälfte 17. Jahrhundert. | Zweigeschossiger, teils verputzter Rechteckbau mit Satteldach, Treppenturm, Zwerchhäusern, Sandsteinerdgeschoss und Eckrustika, 1659-1661; Scheune, erdgeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach, 18. Jahrhundert; Einfriedung, teilweise verputzte Sandsteinquadermauer mit gegiebelten Decksteinen, Eckgartenhaus, Gartenportal und dreiteiligem, rundbogigem Einfahrtstor mit bekrönendem Dekor und Voluten, zweite Hälfte 17. Jahrhundert. | ||
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Vorgängergebäude entstanden ab dem 15. Jahrhundert, als Nürnberger Patrizier, wie auch an anderen Orten rund um Nürnberg, Herrensitze erichteten, um vor Ort das Landgebiet zu verwalten. Die Bauten waren von einem Graben umgeben, die unteren Geschosse hatten keine Fenster, nur Schießscharten. Obwohl sie gut befestigt waren, wurden sie [[1552]] im [[Zweiter Markgrafenkrieg|Zweiten Markgrafenkrieg]] und noch einmal [[1634]] im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstört. Das barocke Schloss aus dem 17. Jahrhundert wurde [[1659]] bis [[1661]] von der Familie Loeffelholz erbaut und lässt keinen Verteidigungswert mehr erkennen. Er wurde vielmehr als Sommersitz für die immer mehr dem Adel nacheifernden Patrizier genutzt.<ref>{{BuchQuelle|Durch Fürth geführt - Band 2 (Buch)|Seite=95}}</ref> | |||
==Literatur== | ==Literatur== | ||
* Werner Sprung: ''Der Weiler und das Schlößchen Steinach bei Fürth''. In: [[Fürther Heimatblätter]], 1958/1, S. 1 - 16 | * Werner Sprung: ''Der Weiler und das Schlößchen Steinach bei Fürth''. In: [[Fürther Heimatblätter]], 1958/1, S. 1 - 16 | ||
* {{BuchQuelle|Durch Fürth geführt - Band 2 (Buch)|Seite=95-96}} | |||
==Weblinks== | ==Weblinks== | ||
* Robert Giersch, Andreas Schlunk, Bertold von Haller: ''Burgen und Herrensitze in der Nürnberger Landschaft''; Internetpräsentation der gleichnamigen Schriftenreihe des Altnürnberger Landschaft e. V., abgerufen am 26.04.2018 - [http://www.herrensitze.com/steinach.html Schloss Steinach] | * Robert Giersch, Andreas Schlunk, Bertold von Haller: ''Burgen und Herrensitze in der Nürnberger Landschaft''; Internetpräsentation der gleichnamigen Schriftenreihe des Altnürnberger Landschaft e. V., abgerufen am 26.04.2018 - [http://www.herrensitze.com/steinach.html Schloss Steinach] | ||
* Lage des Schlosses nach historischer Karte - [https://v.bayern.de/vcpFN BayernAtlas] | * Lage des Schlosses nach historischer Karte - [https://v.bayern.de/vcpFN BayernAtlas] | ||
==Einzelnachweise== | |||
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==Bilder== | ==Bilder== | ||
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Version vom 9. Juli 2020, 09:33 Uhr
- Objekt
- Ehem. Schloss Steinach
- Geokoordinate
- 49° 30' 52.78" N, 10° 59' 42.31" E
- Quellangaben
- BLfD - Denkmalliste Fürth
Zweigeschossiger, teils verputzter Rechteckbau mit Satteldach, Treppenturm, Zwerchhäusern, Sandsteinerdgeschoss und Eckrustika, 1659-1661; Scheune, erdgeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach, 18. Jahrhundert; Einfriedung, teilweise verputzte Sandsteinquadermauer mit gegiebelten Decksteinen, Eckgartenhaus, Gartenportal und dreiteiligem, rundbogigem Einfahrtstor mit bekrönendem Dekor und Voluten, zweite Hälfte 17. Jahrhundert.
Geschichte
Vorgängergebäude entstanden ab dem 15. Jahrhundert, als Nürnberger Patrizier, wie auch an anderen Orten rund um Nürnberg, Herrensitze erichteten, um vor Ort das Landgebiet zu verwalten. Die Bauten waren von einem Graben umgeben, die unteren Geschosse hatten keine Fenster, nur Schießscharten. Obwohl sie gut befestigt waren, wurden sie 1552 im Zweiten Markgrafenkrieg und noch einmal 1634 im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Das barocke Schloss aus dem 17. Jahrhundert wurde 1659 bis 1661 von der Familie Loeffelholz erbaut und lässt keinen Verteidigungswert mehr erkennen. Er wurde vielmehr als Sommersitz für die immer mehr dem Adel nacheifernden Patrizier genutzt.[1]
Literatur
- Werner Sprung: Der Weiler und das Schlößchen Steinach bei Fürth. In: Fürther Heimatblätter, 1958/1, S. 1 - 16
- Barbara Ohm: Durch Fürth geführt, Band 2 - Die Stadt jenseits der Flüsse. VKA Verlag Fürth, 2005, S. 95-96.
Weblinks
- Robert Giersch, Andreas Schlunk, Bertold von Haller: Burgen und Herrensitze in der Nürnberger Landschaft; Internetpräsentation der gleichnamigen Schriftenreihe des Altnürnberger Landschaft e. V., abgerufen am 26.04.2018 - Schloss Steinach
- Lage des Schlosses nach historischer Karte - BayernAtlas
Einzelnachweise
- ↑ Barbara Ohm: Durch Fürth geführt, Band 2 - Die Stadt jenseits der Flüsse. VKA Verlag Fürth, 2005, S. 95.
Bilder
Steinach mit Eingangspforte (am Briefkasten) zum Schloss Steinach 7 / 7a im Juni 2020
Steinach von Osten her mit Gebäude Freiwillige Feuerwehr Steinach - Herboldshof links und Schloss Steinach Mitte im Juni 2020
Blick Straße Am Mühlweg in Steinach Richtung Süden. Rechts die alte Sandsteinmauer vom Schloss Steinach 7 / 7a im Juni 2020
Blick auf Steinach Richtung Westen mit Schloss Steinach 7 / 7a im Juni 2020
Details Mauer und Eingangspforte zum Schloss Steinach 7 / 7a im Juni 2020
Eingangspforte zum Schloss Steinach 7 / 7a im Juni 2020
Einfahrt nach Steinach mit Engstelle am Schloss Steinach 7 / 7a rechts im Juni 2020
Familie Mehl im Wirtsgarten der Restauration im Schloss Steinach, 1934
Erntezeit in Steinach mit dem Schloß in der Bildmitte, Aufnahme ca. 1920