1799

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Ereignisse in Fürth im Jahr 1799



Personen

Geboren 1799

PersonGeburtstagGeburtsortBeruf
Johann SchildknechtSiegellack-Fabrikant

Gestorben 1799

PersonTodestagTodesortBeruf
Conrad Gebhardt (1740 - 1799)FürthBierbrauer, Gerichtsschöpf
Daniel KillingerFürthKaufmann
Johann Adam Kästner13. AugustVachPfarrer
Joh. Christoph ReichelFürthBürgermeister (Dreiherrschaft), Bäcker
  • Außerdem gestorben: Johann Wilhelm Heckel (Büttnermeister), Christoph Gottlieb Kißwetter (Schreinermeister), Johann Christoph Pfröschner (Riemer), Simon Lorenz Gräber (Goldschlagermeister), Friederich Ebner (Wirt), Anna Kern, 77 J. (Witwe des Leonhard Kern, Bauer zu Ebershof)[4]
  • Laut "Fränkische Provinzial-Blätter" starben 37 Personen an den Blattern (Pocken).[5] Diese Zahl ist allerdings stark untertrieben. Zählt man die im "Fürther Anzeiger" von 1799 aufgeführten Sterbefälle, die auf Blattern zurückzuführen waren, zusammen, kommt man auf 99 Todesfälle - hauptsächlich Kinder. (Vielleicht wurden damals Kleinkinder bei der Statistik gar nicht erst erfasst.) Die erste Person, die in diesem Jahr an den Blattern starb, war im Juni eine Tochter des Bäckermeisters Conrad Meyer.[6]

Bauten

  • Am 28. August brach im Gebhardt´schen Brauhaus (der Witwe Anna Barbara Gebhardt gehörig, spätere Brauerei Seyboth, Rednitzstraße) ein Feuer aus.[7]
  • "Ein massives Wohnhaus mit zwei Flügelgebäuden, ehemals Kaufmann Paulus Keck, später Lowositz, jetzt dem Kaufmann M. Farnbacher gehörend, wurde an der Nürnberger (oberen Königstraße Nr. 103) zu bauen angefangen."[8]

Sonstiges

  • Das kgl. preuß. Amt erließ folgende Bestimmung: Das Ansbacher Intelligenzblatt (Ansbacher Wochenblatt) sollte im ganzen Fürstentum Ansbach zur Kenntnis gebracht werden. Zu diesem Zwecke erhielt Fürth 8 Exemplare für die 8 Bürgermeister, die dieselben sofort und schnellstens zu lesen und anschließend an alle Häuserbesitzer zur Kenntnisnahme in Umlauf zu bringen hatten.[9]
  • Die Vorschriften zum Meldewesen wurden verschärft und konkretisiert: So musste man sich bei jeglicher Form von Hauserwerb bei der polizeilichen Meldebehörde anzumelden. Neue Einwohner mussten den künftigen Nahrungserwerb nachweisen. Neue Mieter mussten einen Erlaubnisschein der kgl. Polizeikommission einholen.[10]

Einzelnachweise

  1. "Neue Handlungsbibliothek", Band 1, Leipzig, 1799, S. 103. - online-Digitalisat
  2. Fronmüllerchronik, 1871, S. 175
  3. Fronmüllerchronik, 1871, S. 175
  4. "Fürther Anzeiger", div. Ausgaben von 1799
  5. Fränkische Provinzial-Blätter: 1802,1/6; S. 193
  6. "Fürther Anzeiger", Juni 1799
  7. J. G. Eger: "Taschen- und Address-Handbuch von Fürth im Königreiche Baiern...", 1819, S. 218
  8. Fronmüllerchronik, 1887, S. 201
  9. "Fürther Anzeiger" vom 1. Januar 1799
  10. "Fürther Anzeiger" vom 15. Januar 1799

Bilder