Heinz Burghart

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Heinz Burghart (geb. 29. Dezember 1925 in Fürth; gest. 15. September 2009 in München) war ein Journalist, Fernsehmoderator und Buchautor sowie von 1987 bis 1990 Chefredakteur des Bayerischen Rundfunks.

Leben[Bearbeiten]

Burghart legte in München 1944 das Abitur ab und erwarb 1946 in amerikanischer Gefangenschaft in Marseille das Abschlusszeugnis einer Campschool. Er strebte eine Theaterlaufbahn an. 1947 setzte er an der Münchner Universität sein 1944 begonnnenes Studium der Germanistik, Theater-, Kunst- und Zeitungswissenschaft fort. Nach dem Studienabschluss begann er 1950 seine Tätigkeit als Journalist beim "Münchner Merkur". 1964 wechselte er zum Bayerischen Rundfunk (BR). Burghart war unter anderem Redaktionsleiter der Abendschau und von 1987 bis 1990 Chefredakteur des Bayerischen Fernsehens. Er moderierte von 1971 bis 1990 den Studioteil der BR-Sendung Jetzt red i. Nach seiner Pensionierung im Jahre 1990 arbeitete Burghart weiter als Buchautor, engagierte sich in der Landessynode der Evangelischen Kirche und gründete 1993 die Bayerische Akademie für Fernsehen (BAF) in München .

Veröffentlichungen (in Auswahl)[Bearbeiten]

  • mit Willi Geiger und Franz Mai: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk. Zwischen Staat, Parteien und Interessen. Interfrom, Zürich 1978.
  • Kommunalpolitik der Reformzeit 1970–1980. Jehle, München 1981, ISBN 3-7825-0087-3.
  • Medienknechte. Wie die Politik das Fernsehen verdarb. Droemer Knaur, München 1993, ISBN 3-426-26571-0.

Weblinks[Bearbeiten]