Schwabacher Straße 5

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Schwabacher Straße 5 2017 1.jpg
Schwabacher Straße 5, Eingang zum City-Center, 2018
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Dreigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau mit Sandsteinfassade, klassizistisch, 1798/99. Die Denkmaleigenschaft des Gebäudes wurde am 20. Dezember 2017 entzogen, nicht jedoch für die Schwabacher Straße 5a.

2019 wurde das Gebäude aus dem 18. Jahrhundert auf Geheiß den neuen Eigentümers P&P abgerissen, weil es den Plänen, für das neue Einkaufszentrum "Flair" einen großen Zugang zu bauen, im Wege stand.

Geschichte[Bearbeiten]

Im 19. Jahrhundert befand sich in diesem Gebäude die Wirtschaft "zum goldenen Adler".

Um die Jahrhundertwende befand sich hier ein Fotoatelier, zunächst von Hahn & Kirchgeorg, später von Otto Bischoff. Später bis nach dem Krieg das Atelier Kammerlander.

Im 20. Jahrhundert war hier über Jahrzehnte das Fischfachgeschäft für Seefisch Nordsee ansässig (nach Aufgabe der Seefischhalle am Obstmarkt 1911 bis weit nach dem Krieg). Im Verkaufsraum wurde neben der Ware auf Eis auch Seefisch in einen großem von Kindern umlagerten Aquarium lebend gehalten und nach Auswahl am Tresen frisch geschlachtet. Nach einigen Jahren Stillstand kam die Firma Nordsee wieder nach Fürth zurück und eröffnete ein Snack Restaurant an der Ecke Schwabacher-/Rudolf-Breitscheid-Straße, was jetzt auch schon länger wieder in anderen Händen ist.

Zuletzt diente das Gebäude als Eingangsbereich zum früheren Einkaufszentrum City-Center.

Frühere Adressbezeichnungen[1][Bearbeiten]

  • ab 1799: 513 e
  • 1807: "An der Schwabacher Straße" Haus-Nr. 513 e; Wirthshaus 2. Klasse[2]
  • 1819: "In der Schwabacher Straße" Haus-Nr. 513 e; Gasthof 2. Klasse, Kaffe- und Billardhaus[3]
  • ab 1827: I. Bezirk/ Haus-Nr. 334 (Schwabacher Straße)
  • ab 1860: Schwabacherstr. 3
  • ab 1890: Schwabacher Straße 5

Frühere Besitzer[4][Bearbeiten]

  • 1799: Christof und Barbara Eckel
  • 1807: Eckel, Christoph: "Wirth zum goldnen Adler"[5]
  • 1819: Eckel, Christoph: "Gastwirth zum goldnen Adler"[6]
  • 1822: Oswald Kimmel
  • 1824: Johann Jacob und Dorotea Magdalena Stöber
  • 1836: Stöber Joh. Jakob: Bronzefarbenfabrikant; "zum goldenen Adler"[7]
  • 1846: Stöber, D. M.: Bronzefabrikant; "zum goldnen Adler"[8]
  • 1851: D. M. Stöber: Broncefarbenfabrikant
  • 1880: Leonhard Heinrich Stöber: Broncefarbenfabricant
  • 1910: Heinrich Stöber: Privatier
  • 1920: Hermann Stahl: Kaufmann.

Lokalberichterstattung[Bearbeiten]

  • Wolfgang Händel: Fürths City-Center will seine Türen weit aufstoßen. In Nordbayern.de vom 19. September 2016 - online abrufbar
  • Wolfgang Händel: Große Pläne: City-Center schrumpft doch nicht. In: Fürther Nachrichten vom 8. Februar 2017 - online abrufbar
  • Wolfgang Händel: City-Center wird "Flair Galerie" mit üppigem Eingang. In: Fürther Nachrichten vom 19. Januar 2018 - online abrufbar

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Bilder[Bearbeiten]