Zur silbernen Kanne

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Zur silbernen Kanne (ehemals)
Straße: Staubersgäßlein
Stadtteil: Altstadt


Eröffnung:
Abbruch:
Daten



Im 19. Jahrhundert gab es eine Wirtschaft zur silbernen Kanne in der heutigen Staudengasse.

1869 kam es in dem Lokal zu einem tödlichen Drama:

Am 8. Oktober Abends 8 Uhr erstach eine erst kürzlich von der Strafanstalt in Sulzbach zurückgekommene Person, die abgeschiedene Maurergesellenfrau Sophie Ott, ihren Liebhaber, den Metallschlägergesellen Friedrich Jordan von Nürnberg, im Wirthshause zur silbernen Kanne, weil er ihrer Aufforderung, mit ihr nach Hause zu gehen, nicht Folge leisten wollte.[1]

Frühere Adressbezeichnungen[Bearbeiten]

  • 1807: "Im Staubersgäßlein" Haus-Nr. 310; "Wirthshaus 3. Klasse"[2]
  • 1819: "Im Staubersgäßlein" Haus-Nr. 310[3]
  • 1836: Staudengasse Haus-Nr. 61 (I. Bezirk)[4]

Wirte[Bearbeiten]

  • 1799: Johann Fuchs[5]
  • 1807: Johann Fuchs; Wirth zur Kann/silbernen Kanne[6]
  • 1819: Johann Fuchs; Wirth zur silbernen Kann[7]
  • 1836: J. Haberfellner; Wirt zur silbernen Kanne[8]
  • 1838 - 1841: Johann Christoph Weghorn[9]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fronmüllerchronik, 1887, S. 366
  2. Adressbuch von 1807
  3. Adressbuch von 1819
  4. Adressbuch von 1836
  5. Einwohnerbuch von 1799
  6. Adressbuch von 1807
  7. Adressbuch von 1819
  8. Adressbuch von 1836
  9. "Fürther Tagblatt" vom 21. November 1838, S. 496; "Fürther Tagblatt" vom 6. Dezember 1839; "Fürther Tagblatt" vom 27. November 1840; "Fürther Tagblatt" vom 5. Februar 1841

Bilder[Bearbeiten]