Industrialisierung in Fürth

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Industrialisierung in Fürth beschreibt die Zeiten des 19. Jahrhunderts, in dem Fürth durch seine Manufakturen, Fabriken und Brauereien, seine Handwerker, Unternehmer, Stifter und nicht zuletzt durch seine Arbeiter einen rasanten Aufschwung nahm. Industrialisierung bezeichnet dabei die technisch-wirtschaftlichen Prozesse des Übergangs von agrarischen zu industriellen Produktionsweisen[1], in denen sich die maschinelle Erzeugung von Gütern und Dienstleistungen durchsetzt.[2] In Deutschland wird deren Beginn von Hubert Kiesewetter auf 1815[3] und von Friedrich-Wilhelm Henning auf 1835 datiert[4]. In Fürth setzte sie aufgrund einiger Besonderheiten mit einiger Verzögerung ein. Erhard Schraudolph sieht in Fürth im Wesentlichen zwei Phasen der Industrialisierung, die erste ab etwa 1850, die zweite im Anschluss ab etwa 1870.[5]

Ausschnitt aus einer historischen PK

Ausgangslage - Niedergang der alten Gewerbe

Rechenpfennig, gefertigt von Johann Christian Reich d. Ä.

Am Ende des 18. Jahrhunderts vermerkt Johann Christian Gädicke: Fürth ist in allen Fabricaten die wichtigste Nebenbuhlerin von Nürnberg, und die Begünstigungen, die die Fabricanten hier genießen, hat der letzteren Stadt schon viel Nachtheil zugezogen. Siehe Kompositionswaren, Karten, Knöpfe, Lederwaren, Rechenpfennige, Siegellack, Spiegel, Staniol, Tabak usw.[6] Die handwerkliche Produktion erfolgte jedoch, wie seit Jahrhunderten, in Klein- und Kleinstbetrieben, vor allem in sogenannten Meisterbetrieben, in denen man ... ohne Antriebs- und Werkzeugmaschinen, manuell und nicht arbeitsteilig produziert.[7]

Laut Adressbuch von 1807 gab es in Fürth damals 97 Fabrikanten, darunter am häufigsten Spiegelfabrikanten (16), Schnallenfabrikanten (10) und Rosoliofabrikanten (8), außerdem 120 Fabrikarbeiter, wobei 66 den glasbearbeitenden Berufen angehörten.[8] Es überwogen aber zu dieser Zeit die zünftigen Gewerbe, also vor allem Schreiner (155), Drechsler (113), Schuhmacher (88), Strumpfwirker und -stricker (67), Goldarbeiter und Goldschläger (63), Metzger (62) und Schneider (59). Dazu gab es noch etliche sog. konzessionierte Gewerbe, für die man behördliche Zulassungen benötigte, darunter 69 Bierwirtschaften und 8 Bierbrauer, 40 Branntweinbrenner, 41 Melber (Mehlhändler) und Pfragner (Kleinhändler) sowie 32 Krämer. Schließlich gab es Arbeiter in freien Gewerben, hier vor allem Tagelöhner, Holzhauer oder Landhausierer. Aus den Aufstellungen wird auch ersichtlich, dass das Fürther Gewerbe in hohem Maße für den überregionalen Markt produzierte.

Die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts waren schwierige Jahre für die Fürther Wirtschaft. Die Wirtschaftsflaute nach den Kriegsjahren, die Missernten und die dadurch begründete Teuerung in den Jahren 1816/1817 und verbreitete Zollschranken trafen die Stadt und die ganze Region. Die Handwerker, die nicht für den lokalen Markt fertigten, litten unter den niedrigen Einkaufspreisen der Händler, so das die Gewinne oft unter das Existenzminimum fielen. Trotz der insgesamt guten Grundvoraussetzungen standen die Fürther Leistungen zudem häufig im Schatten von Nürnbergs Ruf als Handels- und Gewerbestadt. Dadurch dass Fürth ab 1806 zu Bayern gekommen war, litt es zudem unter der Einschränkung der Gewerbefreiheit und verlor die ehemals königlich-preußische Bank an Nürnberg. Trotzdem entwickelte sich in Fürth in diesem Zeitraum ein verhältnismäßig großer und kapitalkräftiger, teils jüdischer Kaufmannsstand und ein vielfältiges Handwerk. Und die Erhebung zur Stadt erster Klasse im Jahr 1818 stärkte das Selbstbewusstsein der Bürger. Ein Vergleich der Jahre 1819 und 1831 zeigt, dass es wirtschaftlich wieder aufwärts ging. Ein sichtbares Zeichen dafür sind die klassizistischen Prachthäuser Alexanderstraße 26 - 32, die 1834/35 entstanden sind und von der damaligen Oberschicht gebaut wurden.[9] Dennoch waren, bedingt durch das Aussterben alter Gewerbe, wie Dechsler, Gürtler oder Strumpfwirker, Initiativen im wirtschftlichen Umfeld dringend notwendig. Verschiedene Voraussetzungen halfen der Stadt dabei, am Prozess der Industrialisierung nicht nur teilzunehmen, sondern in Bayern auch eine treibende Rolle zu übernehmen.

Voraussetzungen

Wesentliches Merkmal eines industriellen Betriebes ist die Mechanisierung des Produktionsablaufes besonders durch den Einsatz von Arbeits- und Antriebsmaschinen und einem damit verbundenen höheren Kapitalaufwand. Die Maschine ersetzt die menschliche und tierische Arbeitskraft, wobei die Maschine selbst hauptsächlich durch Wasser- oder Dampfkraft angetrieben wird. Unabdingbare Voraussetzungen für die Industrialisierung sind deshalb eine wettbewerbsfähige Infrastruktur, eine zuverlässige und günstige Energieversorgung, eine ausreichende Anzahl von Arbeitskräften sowie genügend Kapital und damit günstige Finanzierungsmöglichkeiten.

Entwicklung der Infrastruktur

Um 1800 bot Fürth verkehrstechnisch noch ein klägliches Bild. Die allermeisten Straßen waren ungepflastert und unbeleuchtet. Mit der preußischen Verwaltung änderte sich allerdings das Bild. Die gepflasterte Nürnberger Chaussee, die um 1801 begonnen und vier Jahre später vollendet wurde, galt als große technische Leistung und entwickelte sich bald zur wichtigsten und vielbefahrenen Verbindung zwischen Fürth und Nürnberg. In den folgenden Jahren wurden weitere Straßen gepflastert und 1822 gab es mit 85 Öllampen die erste Straßenbeleuchtung. Ab 1858 kamen die ersten Gaslampen und ab 1908 die elektischen Bogenlampen in Gebrauch.[10] Nach Eröffnung des Ludwig-Donau-Main-Kanals im Jahr 1843, der Nürnberg mit Bamberg verband, verfügte Fürth über einen Kanalhafen. Der Güterumschlag des Fürther Kanalhafens betrug 1853/1854 insgesamt 13.495 t, wobei 11.769 t Fürth erreichten und 1.726 t abgingen.[11] Wesentlich wichtiger für die Stadt war jedoch die Entwicklung der Eisenbahn. Mit der Eröffnung der Ludwigseisenbahn im Dezember 1835 bekam der Nürnberger Wirtschaftsraum einen entscheidenden verkehrstechnischen Impuls. Die Eisenbahn ermöglichte durch relativ geringe Transportkosten den billigen Bezug von Rohstoffen, vor allem Kohle, und die günstigen Massenlieferungen von Fertigprodukten in alle Welt. Allerdings war Fürth von der weiteren Entwicklung der Bahn zwischenzeitlich abgehängt, denn mit der 1844 fertiggestellten Ludwig-Süd-Nord-Bahn war Fürth nur umständlich über die Fürther Kreuzung angebunden, worunter der Warentransport lange Zeit litt. Erst durch die Eröffnung der Bahnstrecke Nürnberg–Würzburg im Jahr 1865 und die Umgestaltung der Ludwig-Süd-Nord-Bahn über Fürth-Vach-Gründlach 1876 konnte das Fürther Gewerbe die Errungenschaften des neuen Verkehrsmittels uneingeschränkt nutzen und in eine neue Phase der Industrialisierung eintreten.

Energieversorgung

Die industrielle Produktion verlangte eine immer größer werdende Anzahl von Hilfsmaschinen, deren Antrieb Energie erforderte. Diese Energie lieferten Wasserräder, später Turbinen, Dampfmaschinen, Gasmotoren, Heißluftaggregate, noch später Benzinmotoren. In Fürth spielten vor allem Wasser- und Dampfkraft bis zum Ende des 19. Jh. eine wichtige Rolle. Das Gaswerk der 1858 gegründeten Gasbeleuchtungsaktiengesellschaft hatte bei der gewerblichen Energieversorgung vorerst keinen großen Stellenwert. Der erste Dampfkessel wurde im Oktober 1840 in der Branntwein- und Spiritusfabrik Heinrich Lederer aufgestellt[12], die erste Dampfmaschine im August 1842 in der Maschinenfabrik Engelhardt. Während der erste Dampfkessel vermutlich noch ein Import war, hatte Johann Wilhelm Engelhardt die 3 PS starke Dampfmaschine selbst gebaut. Seit 1853 verfügte zudem die Ultramarinfabrik von Reichmann und Naumburger über eine 6-8 PS starke Dampfmaschine, ebenso seit Mai 1853 die Kammfabrik G. Hahn, beide von Engelhardt gebaut. Im Jahr 1861 arbeiteten in Fürth 10 Dampfmaschinen mit zusammen 76 PS, davon eine 6 PS starke bei J. W. Engelhardt & Co. und die stärkste mit 20 PS in der Zwirnerei und Carderie von Bernstein & Co.[13] 1875 verwendeten 45 Gewerbebetriebe die Dampfkraft mit insgesamt 416 PS, davon 55 Dampfkessel. Somit erlangte die Dampfkraft die größte Bedeutung bezüglich der mechanischen Antriebe. Von je 100 PS der Leistungsfähigkeit aller Motoren entfielen auf

  • Wasser 39,7 PS
  • Dampf 58,8 PS
  • Gas 1,4 PS
  • Heißluft 0,1 PS.[14]

1889 gab es in Fürth bereits Dampfmaschinen oder Dampfkessel mit insgesamt 1.914 PS, Ende 1907 mit 4.168 PS. Im gleichen Jahr wurden aber auch weitere 8.000 PS von Wasserkraft, Benzin- und Gasmotoren erzeugt, wobei immer mehr Gasmotoren in der Privatwirtschaft zum Einsatz kamen.

Bevölkerungswachstum

Die Fürther Bevölkerung belief sich anfangs des 19. Jahrhunderts auf etwa 12.000 Einwohner (1808). Im Verlauf der nächsten 100 Jahre stieg die Einwohnerzahl geradezu explosionsartig auf über 60.000 Personen im Jahr 1905.[15] Dieser demografische Zuwachs beruhte auf der Vermehrung der ansässigen Bevölkerung aber vor allem auf Zuwanderungen aus dem agrarischen Umfeld Mittel- und Oberfrankens und der Oberpfalz. Auch aus anderen deutschen Staaten und auch aus dem europäischen Ausland kamen die Neubürger. Während zwischen 1808 und 1825 der Anstieg noch gering war und auch bis 1840 nur langsam anstieg, ist die nachfolgende Phase bis 1864 gekennzeichnet durch ein sprunghaftes Anwachsen der Bevölkerung um circa 30% und in den nächsten 10 Jahren um noch einmal rund 25% auf dann über 27.000 Einwohner. Bis zur Jahrhundertwende verdoppelte sich die Bevölkerung erneut und erreichte etwa 55.000 Einwohner. Fürth war nun fünftgrößte Stadt in Bayern. Auslöser für dieses enorme Wachstum war die sehr gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung des gesamten Raumes Nürnberg-Fürth und dabei speziell das Anwachsen der industriellen Kapazität.[16]

Finanzierung und Bankwesen

Dem Kapital bzw. der Finanzierung vor allem der Maschinen kam bei der einsetzenden Industrialisierung eine zentrale Rolle zu. Denn in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts gab es im Königreich Bayern kaum staatliche Förderungen für Handwerk und Industrie. Umso wichtiger wurden deshalb private Geldgeber und so fungierten Handelshäuser, Kaufleute, Wechselhändler usw. ebenso als Kreditgeber wie ab der Jahrhundertmitte und verstärkt ab 1870 auch die wachsenden Großbanken. In Fürth gab es allerdings die Besonderheit, dass es mit der Hofbanco bereits seit dem Ende des 18. Jh. eine excellent mit Stammkapital ausgestatte Bank vor Ort gab. Die Königlich Preußische Banco in Franken war 1795 von Ansbach in die bedeutendere Handelsstadt Fürth verlegt worden und es gelang bereits in den ersten zwei Monaten 600.000 Gulden umzusetzen und damit die in den Gewerberaum Fürth-Nürnberg gesetzten Erwartungen zu erfüllen.[17] Als besondere Aufgabe war ihr gestellt, das inländische Commerzium zu fördern, es von der Reichsstadt Nürnberg weniger abhängig zu machen, Fabriken, Manufakturen und Professionisten durch kurzfristige Anleihen zu unterstützen, ihnen zur Anschaffung von Rohstoffen und bei der Versendung ihrer Waren durch Vorschüsse zu Hilfe zu kommen.[18] Auch nach ihrer Umbenennung in Königlich Baierische Banco und die Verlegung nach Nürnberg im Jahr 1807 blieben die Aufgaben der Bank in etwa gleich, sie verlor aber in Fürth an Bedeutung. Nach der Wegverlegung der königlichen Bank lagen die örtlichen Geld- und Kreditgeschäfte über Jahrzehnte hinweg allein in Händen zahlreicher Privatbankiers und Geldhändler, auch als dann 1827 die Städtische Sparkasse eröffnete. Zunächst mehr als Nebenerwerbszweig des Handels betrieben, hatten diese sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem selbständigen Gewerbezweig beträchtlichen Umfanges hier entwickelt.[19] Zu den frühen jüdischen Wechselhändlern, die teils auch Gold- und Silberhandel betrieben, gehörten Moses Cohn, Isaac Emanuel Wertheimer und Moses Meyer Nathan. Während sich die Anzahl der Wechselhändler jedoch in den zwanziger bis fünfziger Jahren reduzierte, kamen die ersten Banken auf. So nahm auch der Nürnberger Unternehmer Cramer-Klett in den fünfziger Jahren weitgehende Kredite bei dem Fürther Bankhaus Samuel Ansbacher auf, wohl nicht zuletzt, weil in Nürnberg private Bankhäuser zu dieser Zeit recht selten waren.[20] Nach 1870 entwickelten sich immer mehr Privatbanken, darunter so renommierte Häuser wie Berolzheimer & Co., Gebrüder Feuchtwanger, Hirschmann & Kitzinger, Mailänder & Dispecker, Nathan & Co. sowie J. M. Wertheimer. Diese Banken gründeten ihr Kapital häufig auf die wachsenden Gewinne aus den Handelsgeschäften, vor allem auch aus dem Hopfenhandel. Gerade in Fürth ergab sich die günstige Situation, dass die Betreiber der kapitalkräftigen Privatbanken zumeist aus den örtlichen Handelskreisen stammten und daher die Schwierigkeiten und Möglichkeiten der regionalen Betriebsfinanzierungen sehr gut einschätzen konnten. Zur Wende zum 20. Jahrhundert etablierten sich immer mehr die überregionalen Großbanken. So hatte die Dresdner Bank im Jahr 1896 das Bankhaus J. M. Wertheimer übernommen, die Commerzbank 1918 Hirschmann & Kitzinger. Andere Großbanken hatten Filialen in Fürth. Somit bot sich der Fürther gewerblichen Wirtschaft also eine breite Palette von Banken zur Geld- und Kreditbeschaffung.

Bedeutende Phasen der Industrialisierung in Fürth

Erste Phase 1842 - 1870

In der Mitte des 19. Jahrhunderts erzielte die Handels- und Dienstleistungsbranche die höchste Beschäftigungszahl. Es folgten das Textilgewerbe und dann metallverarbeitende Betriebe. Während in Nürnberg zu dieser Zeit auf jeden zehnten Einwohner ein Betrieb kam, war es in Fürth ein Betrieb auf fast jeden fünften Einwohner. Das zahlenmäßig relativ große und aktive Handelsgewerbe war die Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche und industrielle Entwicklung Fürths. Es bildete das Bindeglied zwischen Produzent und Verbraucher. 1857 lassen sich 469 Handelsberechtigungen für Fürth nachweisen.[21] Gegenüber den dreißiger Jahren hatte sich das Handelsgewerbe noch einmal stark vermehrt. Dabei schwankte der Anteil der Juden beträchtlich, war aber im Verhältnis zum Bevölkerungsanteil stets überdurchschnittlich hoch. In den fünfziger Jahren geriet der Handel allerdings in eine Krise, bedingt durch die rasche Ausdehnung des Agenturwesens der bekannten Nürnberger Händler. So sank die Anzahl der Handelskonzessionen von 1857 bis 1865 um gut 10 Prozent. Insbesondere der Schnittwaren- und Manufakturenwarenhandel ging zurück. Trotzdem kam es zu einem weiteren Anstieg der Bevölkerung. Ab 1850 entstand ein weiterer neuer Stadtteil, das Viertel hinter dem Rathaus. Da auch die Entwicklung der Fabriken in der Altstadt an ihre Grenzen gestoßen war, zogen zugleich viele Firmen in das geräumigere Viertel.

Werbung der Fa. Engelhardt

Im Jahr 1843 war in Fürth der Industrie- und Gewerbeverein gegründet worden. Dessen Ziel war es, den Mittelstand, Handwerker und Kleinbetriebe u.a. durch Fortbildungsveranstaltungen und Ausstellungen zu fördern. Tatsächlich erhöhte sich jetzt die Zahl der Meisterbetriebe im Handwerk und die Metallverarbeitung rückte an die erste Stelle. Mit der Aufstellung der ersten Dampfmaschine in der Maschinenfabrik Engelhardt im Jahr 1842 erfolgte wohl die Initialzündung der Industrialisierung in Fürth. Allerdings bestand in den fünfziger Jahren noch kaum örtliche Nachfrage nach Dampfmaschinen, so dass Engelhardt den Bedarf zum großen Teil decken konnte.

Wichtige Unternehmen mit Dampfmaschinen in dieser Phase:

Daniel Berolzheimer und Leopold Illfelder erhielten 1854 die Konzession für eine Bleistiftfabrik, weil sie begründeten, dass sie mit ihrer geplanten maschinellen Produktion die Nachfrage aus Frankreich, England, Nordamerika und anderen überseeischen Ländern endlich befriedigen könnten, was bisher nicht immer der Fall war. Sie setzten von Anfang an auf die Dampfkraft und stellten für den technischen Teil der Firma extra einen Werkführer ein. Wilhelm Stern stellte im Jahr 1855 in der 1846 gegründeten Papierfabrik seine erste Dampfmaschine auf. Die Herstellung von Bunt-, Gold- und marmoriertem Papier hatte nun ganz neue Möglichkeiten. 1874 beschrieb der Mediziner Dr. J. Kerschensteiner, der die Fürther Industrie nach gesundheitlichen Auswirkungen untersuchte, voll Bewunderung die Stern'schen Maschinen: Den größten Teil der Prozeduren übernehmen Maschinen, deren Konstruktionen in der Tat überraschen durch die sinnreichen Zusammensetzungen, z.B. eine Maschine, welche endloses weißes Papier grün streicht, das gestrichene Papier mit einem Stäbchen aufhebt und auf ein Schienengeleise auf der Zimmerdecke legt, auf welchen es ganz langsam in der Form eines Hufeisens in langen herabhängenden Falten durch das Zimmer wandert und am Ende der Wanderung vollständig getrocknet sich selbst an einer Maschine zum fertigen Stück aufrollt.[22] Und dass gerade die Bronzefabriken ziemlich rasch Maschinen einführten ist kein Wunder, denn sie profitierten vom Maschineneinsatz außerordentlich.

Auch bei den Fürther Brauereien setzte man nun auf den Einsatz von Maschinen. Bereits Mitte der 60er Jahre führte die Brauerei Grüner als erste Dampfmaschinen ein. Für den Ferntransport schaffte die Brauerei auch sechs Eisenbahnwaggons mit Eiskühlung an.[23]

Zweite Phase 1870 - 1914

Die Entwicklung der Industrialisierung in Fürth beschleunigte sich immens, als in Bayern mit der Umsetzung eines neuen Gewerbegesetzes am 6. Februar 1868 die Gewerbefreiheit sowie die rechtliche Gleichstellung der jüdischen Bevölkerung durchgesetzt wurden. Diese zweite Phase der Industrialisierung, die Gründerzeit, brachte eine Zunahme und Vergrößerung der Fabriken sowie einen rasanten Bevölkerungsanstieg. Während bis zur Jahrhundertwende das Viertel hinter dem Rathaus bis zur Theresienstraße erweitert wurde, entstand jetzt jenseits der Würzburger Bahnline ab 1870 die Südstadt.

In dieser Phase stieg die Energieerzeugung in der Privatwirtschaft von etwa 707 PS im Jahr 1875 auf etwa 12.200 PS im Jahr 1907. Die fortschreitende Mechanisierung, Rationalisierung und Spezialisierung, die Erschließung neuer Energiequellen wie Kohle oder Erdöl und der Ausbau des Verkehrs- und Bankenwesens beschleunigte die Industrialisierung. Immer noch wurde die Entwicklung der Wirtschaft durch die vielen Handelsbetriebe, im Jahr 1875 zählte man 603 davon mit 1.250 Beschäftigten, befördert. Nach der Krise in den Jahren zuvor, expandierte nun auch der Handel wieder.

Neue Leitbranchen

Ein Paradebeispiel für die typische Entwicklung eines Handwerksbetriebs zu einer weltweit agierenden Firma ist die Bilderbücherfabrik Löwensohn. Gerson Löwensohn, der eigentlich Gürtler gelernt hatte, bekam 1844 die Lizenz für eine Kupferdruckerei. Ab 1856 stellte die Firma auch Bilderbögen, sowie Kinder- und Bilderbücher her. Ursprünglich in der Sterngasse, der heutigen Ludwig-Erhard-Straße, angesiedelt, verlegte man 1876 die Produktion in das neue, geräumigere Viertel hinter dem Rathaus. Dort hatten die Löwensohns die Möglichkeit, eine durch einen Gasmotor betriebene Schnelldruckpresse zu installieren und vollzogen damit den Schritt vom Handbetrieb zur industriellen Fertigung. Als 1894 das 50-jährige Firmenjubiläum gefeiert wurde, hielt Bernhard Löwensohn eine bemerkenswerte Rede, in der er den Werdegang der Firma beschrieb. Zur Inbetriebnahme der ersten Schnellpresse meinte er: Anstatt einer täglichen Leistung von 400 Abdrücken konnte man auf der Schnellpresse 3.000 herstellen ... Aber auch an den Arbeiter selbst traten durch Einführung der Maschine andere Ansprüche heran. Die physische Leistung, die Arbeit mit den Muskeln wurde geringer, dagegen war die Aufmerksamkeit, die Intelligenz, die Gewissenhaftigkeit und die Zuverlässigkeit eine Vorbedingung zu gutem Betriebe derselben. Die Maschine ist ein Ungetüm, das mechanisch darauf los arbeitet, mehr Schaden anrichtend wie Nutzen ... ohne Führung eines energischen, tatkräftigen und schnelldenkenden Arbeiters.[24]

In den Jahren zwischen 1895 und 1907 erhöhte sich die Zahl der industriellen Betriebe noch einmal enorm. Es entwickelten sich dabei immer mehr Großbetriebe und obwohl sie 1907 mit einer Anzahl von 69 nur 2% der Betriebe ausmachten, hatten sie mit 7.669 doch 35% der Beschäftigten. Die Tendenz der für den Export arbeitenden Gewerbe ging dabei weg von der Textilverarbeitung hin zur Spiegelglasherstellung, der Metallverarbeitung, hier insbesondere die Brokat-, Bronze- und Bronzefarbenherstellung, und zu Holz- und Schnitzstoffen. So stellt Hans Moser fest: Am konsequentesten wurde der Übergang von meisterlichen, häufig verlegten Kleinbetrieben hin zu leistungsfähigen Mittel- und Großbetrieben in der Spiegelglas- und Spiegelindustrie vollzogen, daneben aber auch in der Buntpapier- und Bronzefarbenherstellung sowie im Braugewerbe.[25] Daneben wuchsen auch viele andere Branchen und veränderten dabei vielfach die Schwerpunkte ihrer Produktion. So fertigten die Spielwarenfabriken immer weniger Holz- und dafür mehr Blechspielzeug. Blechformen konnten mit Stanzmaschinen schnell und exakt ausgeschnitten und mit Heftmaschinen leicht zusammengefügt werden. Blechdruckmaschinen lösten das langwierige Lackieren ab. So entstanden Brummkreisel, Kindertrompeten, blecherne Puppenküchen und das sehr beliebte mechanische Spielzeug, das mit einem Schlüssel aufgezogen wurde und sich dann in vielfältiger Weise bewegte. Ein Beispiel ist hier die Firma GAMA von Georg Adam Mangold, die im Jahr 1881 gegründet wurde. Ohne die bedeutenden Fürther Großhandelshäuser, z.B. Kohnstam, Borgfeldt oder Berlin, hätte die Fürther Spielwarenindustrie mit den vielen kleinen Betrieben nicht funktionieren können.[26]

Im wirtschaftlichen Aufschwung der Gründerzeit fand auch eine Konzentration bei den Fürther Brauereien statt. Fünf Brauereien setzten sich durch und wurden zu industriellen Großbetrieben: Grüner, Geismann, Humbser, Evora und Mailaender.

Obwohl die Wirtschaft der Hochindustrialisierung zwischen 1871 und 1914 verschiedenen Konjunktureinbrüchen unterworfen war und mit Schutzzöllen vieler Länder zu kämpfen hatte, entwickelte sie sich in Fürth im Ganzen positiv. Viele jüdische Fabrikanten, Großhändler und Bankiers spielten in dieser Entwicklung eine große Rolle. Ohne sie ist die Industrialisierung Fürths nicht zu denken. Mit dem Ersten Weltkrieg aber veränderte sich die Situation schlagartig. Die äußerst exportorientierte Fürther Industrie verlor fast alle ihre Absatzgebiete und konnte sich, da die Metallindustrie kaum eine Rolle spielte, auch nicht auf Kriegsindustrie umstellen. Der Erste Weltkrieg vollzog somit einen gravierenden, folgenschweren Einschnitt in das Wirtschaftsleben der Stadt Fürth.[27]


Sozialer Wandel

Durch den wirtschaftlichen Aufschwung und den dadurch begründeten starken Bevölkerungsanstieg kam es immer stärker zu sozialen und kommunalen Problemen.

Anfänglich war die industrielle Entwicklung zu schwach um in nennenswertem Umfang neue Arbeitsplätze für eine wachsende Bevölkerung zu schaffen. Im Gegenteil verschärfte die industrielle Konkurrenz zunächst noch die Krise im Handwerk und den traditionellen Gewerbezweigen. Der sich ausbreitende Einsatz von Maschinen setzte Arbeitskräfte frei. Das gleichzeitige Bevölkerungswachstum verstärkte die Arbeitslosigkeit noch. Im weiteren Verlauf verschob sich die soziale Frage weg von den ländlichen Unterschichten und hin zur wachsenden Arbeiterbevölkerung mit ihren schlechten Arbeitsbedingungen und oftmals niedrigen Löhnen.

Mit dem Durchbruch der industriellen Revolution entstanden dann in größerem Umfang neue Arbeitsmöglichkeiten. Allerdings verschärften sich bald auch die Unterschiede in den sozialen Schichten der Bevölkerung. Der Oberschicht aus Unternehmern, Großhändlern und Bankiers sowie der Mittelschicht aus kleinen Fabrikanten und Handwerksmeistern stand in der Industriestadt Fürth eine breite Unterschicht aus Fabrikarbeitern, Handwerksgesellen und Dienstboten gegenüber, deren Situation von den harten Bedingungen der Industrialisierung geprägt war.

Hans Böckler

Zu Beginn der Industrialisierung wurde allgemein an sechs Tagen der Woche 14 bis 16 Stunden lang gearbeitet. In den 1870er Jahren reduzierte sich die industrielle Arbeitszeit auf durchschnittlich 12 Stunden. Eine Verbesserung brachte das Arbeitsschutzgesetz des Deutschen Reiches von 1891. Es legte eine Arbeitszeit von 11 Stunden für Frauen und 10 Stunden für Jugendliche fest und verbot die Nachtarbeit für Frauen und Jugendliche sowie die Arbeit von Kindern in Fabriken. Männer arbeiteten weiterhin 12 Stunden täglich. Verbreitet gab es zudem spezielle Fabrikvorschriften, die die gesetzlichen Regelungen keineswegs immer einhielten. So konnten Arbeiter wegen Kleinigkeiten entlassen werden oder es mussten Strafen gezahlt werden, z.B. wenn jemand nicht rechtzeitig zur Arbeit kommen konnte. Streiks für kürzere Arbeitszeiten oder verlängerte Pausen gab es öfter. Diese waren meist nicht erfolgreich. 1899 erzwang Hans Böckler nach einem 12-wöchigen Streik der Metallschläger eine Arbeitszeitverkürzung auf 9 Stunden.

Bei den Löhnen gab es, je nach Branche, sehr große Unterschiede. Die besten Verdienstchancen gewährten in der Mitte des 19. Jahrhunderts die Baumwoll- und Leinen sowie die Spiegelfabriken. Bei bis zu 12 Stunden Arbeitszeit pro Tag reichte der Lohn in vielen Fällen kaum zum Leben. In der zweiten Phase der Industrialisierung in Fürth ging das Lohnniveau auch in den Metall- und Brillenfabriken nach oben. Allerdings hat sich die finanzielle Lage der Arbeiter dadurch nicht wesentlich verbessert, da die stark gestiegenen Mieten sowie die Ausgaben für Kleidung usw. zu berücksichtigen sind. Einer Arbeiterfamilie war es häufig nicht möglich, gleichzeitig ausreichend zu essen, gesund zu wohnen und sich ordentlich zu kleiden.[28].

Die Fabrikbetriebe standen vor der Aufgabe, dass eine Vielzahl von Arbeitskräften für die Arbeit mit Maschinen ausgebildet werden musste. Dazu gab es Fabrik- und Arbeitsordnungen, die aber allzu oft den Arbeitsschutz, d.h. den Schutz der Arbeitnehmer vor Gefahren für seine Gesundheit und sein Leben vernachlässigten. So entstanden viele Arbeitsplätze, die langfristig Gesundheitsschäden verursachten. Die Arbeitnehmer konnten die Risiken ihrer Arbeitsplätze oft nicht richtig einschätzen und mussten froh sein, einen gut bezahlten Arbeitsplatz zu finden.[29] Eine spezielle Problematik bezüglich Arbeitsschutz gab es in Fürth bei einer der wichtigsten Gewerbearten, der Spiegelbranche. Hier kam es zu einer von erschreckenden Erscheinungen begleiteten Fabrikkrankheit, der Quecksilberkrankheit oder dem sog. Merkurialismus. Krankheitsursache war die Aufnahme von Quecksilber in den menschlichen Organismus durch Dämpfe bei der Verarbeitung des Metalls bei der Spiegelbelegung. Staatliche Stellen reagierten recht unzureichend und erst nach der Reichsgründung erfolgten umfassendere Arbeitsschutzbestimmungen. Der Betriebsschutz sollte in Bayern zuerst in Fürsorgemaßnahmen für die Spiegelarbeiter praktisch werden. Ging dieses erste Eingreifen noch nicht von der bayerischen Staatsregierung selbst, sondern von der Initiative und Kompetenz der mittelfränkischen Kreisregierung aus ... so scheint es doch der Darstellung um so würdiger, als es eben z.T. den Vorläufer des bayerischen Betriebsschutzes überhaupt bildet.[30] Während sich in anderen Städten durch besser belüftete Räume, Hygiene, Kleiderwechsel und gesunde Ernährung die Situation maßgeblich verbesserte, blieb es in Fürth problematisch, weil viele Arbeiter teils in wenig geeigneten Räumlichkeiten Spiegel belegten und am Rande des Existenzminimums lebten. Die Errichtung eines Dampfbades 1856 und die Gründung eines Kranken-Unterstützungsvereins, durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen finanziert, sollten die Lage wenigstens etwas verbessern. Der 1885 ins Leben gerufene Glasbeleger-Hilfsverein erreichte es, dass die Beleger jährlich vier Wochen bei Lohnfortzahlung aussetzen konnten und wöchentlich ein Bad nehmen mussten. Trotzdem dauerte es bis zur Jahrhundertwende bis in Fürth die letzte Quecksilberbelege verschwand.

Zu einem großen Problem entwickelte sich in Fürth auch die Tuberkulose. Sie breitete sich schlimmer aus, als in anderen bayerischen Städten, was vor allem auf die sehr beengten Wohnverhältnisse und die dort herrschende mangelnde Hygiene zurückzuführen war. Erst 1903 besserte sich die Situation, als die Lungenheilstätte im Stadtwald ihre Arbeit aufnahm.

Das starke Bevölkerungswachstum ließ schnell den Wohnraum in der Innenstadt knapp werden. Die reichere Mittelschicht und auch viele Unternehmen zogen in die neuen Stadtteile, die im Zuge der Stadterweiterung entstanden. Dennoch litten viele unter Wohnraummangel. Die Bevölkerung wohnte zum großen Teil eng zusammengedrängt. Räume wurden zudem an familienfremde Personen, den Schlafgängern, untervermietet, um etwas Geld dazu zu verdienen. Sanitäre Anlagen gab es kaum, viele Aborte lagen am Treppenabsatz oder im Hof und wurden von allen Bewohnern einer Etage oder eines ganzen Hauses benutzt. Die vielfach zu beobachtende Unsauberkeit in den Wohnungen, die mit der Unzulänglichkeit und dem gesundheitswidrigen Zustand der Aborteinrichtungen auf das Engste zusammenhängt, trägt die Hauptschuld an der hohen Säuglingssterblichkeit und den verheerenden Wirkungen der Magen- und Darmkrankheiten.[31] Bedingt auch durch die beengten Wohnverhältnisse hielten sich vor allem viele Männer oft in Wirtschaften auf. Sie waren Wohnzimmerersatz und ein warmer Ort, wenn das Geld für Heizmaterial fehlte. Allerdings brachte der Alkoholkonsum viele Familien in weitere Bedrängnis. Neben Bier wurde mit Vorliebe Schnaps getrunken.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts versuchten reiche Bürger, das Los der Arbeiter, der Kranken, der Witwen und der Kinder zu verbessern. In der Zeit der Hochindustrialisierung entstanden mehrere Stiftungen, z.B. die von Heinrich Berolzheimer, der die Bildung der Kinder und auch der erwachsenen Bürger verbessern wollte. Auch Nathanstift und Krautheimer Krippe sind Beispiele, wie versucht wurde, die Not der Mitmenschen zu lindern. Viele Stiftungen nahmen sich auch der Fabrikarbeiter an und unterstützten die arbeitsunfähigen und die bedürftigen Arbeiter. Die Stifter spendeten nicht nur Geld, sondern gaben oft auch einen gezielten Verwendungszweck vor. Dabei waren sie nicht als Almosen gedacht, sondern als Hilfe zur Selbsthilfe.

Letztendlich waren es aber vor allem die Arbeiterbewegungen und die politischen Vereine, die Veränderungen herbeiführten. Eine zentrale Figur im von ihm mitgegründeten Arbeiterverein und später in der SPD war dabei Gabriel Löwenstein. 1893 war er einer der ersten fünf Sozialdemokraten, die in den bayerischen Landtag gewählt wurden. In der Gewerkschaftsbewegung taten sich in Fürth Martin Segitz und Hans Böckler hervor und im Evangelischen Arbeiterverein war Konrad Ott eine treibende Kraft.


Literatur

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Karl-Heinz Hillmann: Wörterbuch der Soziologie. 4. Auflage, Krömer, Stuttgart 1994, S. 260
  2. Flurin Condrau: Die Industrialisierung in Deutschland. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, S. 5
  3. Hubert Kiesewetter: Industrielle Revolution in Deutschland 1815–1914, Frankfurt am Main 1989
  4. Friedrich-Wilhelm Henning: Die Industrialisierung in Deutschland 1800 bis 1914, Paderborn 1973, S. 111
  5. Erhard Schraudolph: Vom Handwerkerort zur Industriemetropole. Selbstverlag, Historischer Verein für Mittelfranken, Ansbach (Mittelfränkische Studien, Band 9), 1993, S. 56.
  6. Johann Christian Gädicke, Fabricen und Manufacturen-Addreß-Lexicon von Teutschland und einigen angränzenden Ländern, 2. Teil, Weimar 1799, S. 158
  7. Erhard Schraudolph: Vom Handwerkerort zur Industriemetropole. Selbstverlag, Historischer Verein für Mittelfranken, Ansbach (Mittelfränkische Studien, Band 9), 1993, S. 7.
  8. Eger: Adreßbuch von Fürth 1807, S. 56
  9. Barbara Ohm: Fürth - Geschichte der Stadt. A. Jungkunz, Fürth, 2007, 3980868613, 978-3980868617, S. 193.
  10. Adolf Schwammberger: Fürth von A bis Z, ein Geschichtslexikon. Selbstverlag der Stadt, 1968, 1984, 3-923006-33-0, S. 351.
  11. Erhard Schraudolph: Vom Handwerkerort zur Industriemetropole. Selbstverlag, Historischer Verein für Mittelfranken, Ansbach (Mittelfränkische Studien, Band 9), 1993, S. 7.
  12. Erhard Schraudolph: Vom Handwerkerort zur Industriemetropole. Selbstverlag, Historischer Verein für Mittelfranken, Ansbach (Mittelfränkische Studien, Band 9), 1993, S. 24.
  13. Erhard Schraudolph: Vom Handwerkerort zur Industriemetropole. Selbstverlag, Historischer Verein für Mittelfranken, Ansbach (Mittelfränkische Studien, Band 9), 1993, S. 24.
  14. Hans Moser: Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Fürth im 19. Jahrhundert, Diplomarbeit Erlangen/Nürnberg 1976, S. 25
  15. Hans Mauersberg: Wirtschaft und Gesellschaft Fürths in neuerer und neuester Zeit, Göttingen 1974, S. 72
  16. Hans Mauersberg: Wirtschaft und Gesellschaft Fürths in neuerer und neuester Zeit, Göttingen 1974, S. 77
  17. Erhard Schraudolph: Vom Handwerkerort zur Industriemetropole. Selbstverlag, Historischer Verein für Mittelfranken, Ansbach (Mittelfränkische Studien, Band 9), 1993, S. 24.
  18. Franz Steffen / Walter Diem: Die Bayerische Staatsbank 1780 - 1955, München 1955, S. 56
  19. Hans Moser: Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Fürth im 19. Jahrhundert, Diplomarbeit Erlangen/Nürnberg 1976, S. 45
  20. Erhard Schraudolph: Vom Handwerkerort zur Industriemetropole. Selbstverlag, Historischer Verein für Mittelfranken, Ansbach (Mittelfränkische Studien, Band 9), 1993, S. 29.
  21. Adreßbuch der Handels- und Fabrikberechtigten von Fürth 1857, S. 3 - 29
  22. Dr. J. Kerschensteiner: Die Fürther Industrie in ihrem Einfluss auf die Gesundheit der Arbeiter. München 1874, S. 13
  23. Barbara Ohm: Fürth - Geschichte der Stadt. A. Jungkunz, Fürth, 2007, 3980868613, 978-3980868617, S. 209.
  24. 150 Jahre Pestalozzi-Verlag, Pestalozzi-Verlag, Erlangen 1994
  25. Hans Moser: Die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Fürth im 19. Jahrhundert, Diplomarbeit Erlangen/Nürnberg 1976, S. 92
  26. Barbara Ohm: Fürth - Geschichte der Stadt. A. Jungkunz, Fürth, 2007, 3980868613, 978-3980868617, S. 213.
  27. Barbara Ohm: Fürth - Geschichte der Stadt. A. Jungkunz, Fürth, 2007, 3980868613, 978-3980868617, S. 215.
  28. Helga Grebing: Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, München 1970
  29. Erhard Schraudolph: Vom Handwerkerort zur Industriemetropole. Selbstverlag, Historischer Verein für Mittelfranken, Ansbach (Mittelfränkische Studien, Band 9), 1993, S. 49.
  30. Hugo Kündig: Geschichte der bayerischen Arbeiterschutzgesetzgebung, Diss. jur. Erlangen 1913, S. 54
  31. Eugen Dennig: Die Ergebnisse der Wohnungserhebung in der Stadt Fürth i.B., Fürth 1907